Deutscher Tierschutzbund veröffentlicht Datenauswertung

Im Jahr 2017 war die Anzahl der Fälle von illegalem Heimtierhandel in Deutschland doppelt so hoch wie in den Jahren zuvor. Das zeigt eine im November 2018 veröffentlichte Auswertung, in welcher durch Medienberichte oder betroffene Tierheime bekannt gewordene Fälle untersucht wurden. Insbesondere die zu früh von der Mutter getrennten, kranken Hundewelpen bringen die Tierheime, die bei der Notunterbringung für die Behörden einspringen, immer noch an die Grenzen ihrer Belastbarkeit.

Autorinnen:
A. Furler-Mihali, L. Hoth, M. Gerlach, H. Mackensen
c/o L. Hoth
Deutscher Tierschutzbund e. V.
Spechtstraße 1
85579 Neubiberg

Die Checkliste für die Beurteilung der vorübergehenden Haltung von Süßwasserzierfischen bei Importeuren und Großhändlern (Merkblatt Nr. 125) der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz e. V. (TVT) wurde grundlegend überarbeitet. Zu dem Zweck wurde erstmalig ein Arbeitskreis gegründet, der neben Mitgliedern des Arbeitskreises 8 der TVT auch Vertreter der European Association of Fish Pathologists und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe e. V. umfasste. Das überarbeitete Merkblatt 125 wurde mit einer Präambel ergänzt, in der auf die Haltungsnorm des Tierschutzgesetzes (§ 2) verwiesen wird und in der dargelegt wird, dass die Festlegung konkreter Grenzwerte, z. B. zur Besatzdichte, Beckengröße oder auch Wasserparametern in der Regel nicht möglich und auch nicht zielführend ist. Die Anforderungen des Merkblatts beziehen sich auf die vorübergehende und nicht auf eine dauerhafte Haltung von Süßwasserzierfischen. Die Bedeutung der Vorbeugung wird in der Präambel hervorgehoben. Für 2019 ist beabsichtigt, die Checkliste zur Überprüfung von Süßwasser-Zierfischhaltungen im Zoofachhandel (TVT-Merkblatt Nr. 37) in gleicher Weise zu überarbeiten.

Kontakt:
D. W. Kleingeld
Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit
Task-Force Veterinärwesen
Eintrachtweg 19
30173 Hannover

Hinweise zur ASP-Früherkennung bei Wildschweinen

Der Eintrag der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in eine neue Region führt zu einem vermehrten Auftreten von Fallwild. Über 90 % der infizierten Tiere sterben (aber nicht alle Tiere im Revier müssen sich infizieren). Hinweise zur ASP-Früherkennung werden mittels Fotodokumentation gegeben. Klinische Anzeichen der ASP werden dargestellt, Organveränderungen werden beschrieben.

Kontakt:
Friedrich-Loeffler-Institut
Südufer 10
17493 Greifswald-Insel Riems

Hinweise zur ASP-Früherkennung beim Hausschwein werden mittels Fotodokumentation gegeben. Klinische Anzeichen der ASP werden dargestellt und auf eine „Gruppendynamik“ wird eingegangen. Organveränderungen werden beschrieben.

Kontakt:
Friedrich-Loeffler-Institut
Südufer 10
17493 Greifswald-Insel Riems

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