Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Das aktuell in Teilen Deutschlands, Belgien, Frankreich und den Niederlanden grassierende BTV ist später als Serotyp 8 identifiziert worden. Dieser Serotyp ist damit zum ersten Mal in Europa nachgewiesen worden. Über die Einschleppungsmöglichkeiten kann nur spekuliert werden. Besonders beschäftigt die deutschen Rinder- und Schafzüchter eine Frage: Wird die Blauzungenkrankheit zu einer permanenten Gefahr für ihre Tierbestände?

AutorIn:
Beatrice Grummer, Volker Moennig
Institut für Virologie
Zentrum für Infektionsmedizin
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bünteweg 17
30559 Hannover

Das Zurücklassen von Hunden (und anderen Haustieren) in abgestellten PKW´s erregt sehr stark die Gemüter vorbeigehender Passanten und führt in vielen Fällen relativ schnell zum Einsatz der Polizei. In den meisten Fällen hat der zuständige Amtstierarzt nicht die Möglichkeit, als Sachverständiger vor Ort sich ein Bild zu machen und entsprechende Messungen anzustellen.

Autor:
Dr. Damian Nowak
Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt
Königin-Luise-Str. 92
14195 Berlin

Bei Zier- und Wildvögeln erfordert das Einschläfern dieser Tiere nicht nur konsequent den tierschutzrechtlichen Vorgaben zu folgen, sondern es muss auch die emotionale Lage der Tierbesitzer berücksichtigt werden. Die Grundlage für die tierärztliche Entscheidung zur Tötung eines Ziervogels muss eine schwere Erkrankung mit infauster klinischer Prognose sein. Im Falle eines Wildvogels kommt der sichere Ausschluss seiner späteren Wildbahnfähigkeit unter Berücksichtigung besonderer biologischer Leistungen der betroffenen Art hinzu. Unverzichtbares Instrument für die tierschutzgerechte Tötung eines Vogels ist die abgesicherte Diagnose einschließlich der infausten Prognose, die allein den "vernünftigen Grund" für die Euthanasie liefern können. Indikationen und Methoden zur Tötung von Ziervögeln und Wildvögeln werden beschrieben.

Autor:
Dr. N. Kummerfeld
Kinik für Zier- und Wildvögel
der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bischofsholer Damm 15/Haus 122
30173 Hannover

 

Die Betäubung von Geflügel im Bereich der Direktvermarktung war bislang noch nicht zufriedenstellend gelöst. Die Firma Siepmann hat in Zusammenarbeit mit der LVA Echem und den Experten für tierschutzgerechte Betäubung des bsi Schwarzenbek ein Betäubungsgerät für Geflügel entwickelt, welches vorgestellt werden soll.

Autor:
Dr. Martin von Wenzlawowicz
bsi
Postfach 1469
21487 Schwarzenbek

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