Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Die Klassische Schweinepest tritt in Deutschland immer wieder auch in Hausschweinebeständen auf. Die zur Tilgung der Seuche seit den 80´er Jahren angewandte absolute stamping out-Methode mit umfassenden Tötungsszenarien ist von Mal zu Mal immer weniger dem Bürger noch der Wirtschaft verständlich zu machen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Tierschutzfragen und der ethischen Verantwortung hat die Europäische Gemeinschaft Impfstoffbanken errichtet, um für den Fall eines Ausbruchs die Möglichkeit einer auf Impfungen aufbauenden Bekämpfungsstrategie verfolgen zu können. Neue Entwicklungen in der Diagnostik eröffnen zudem die Möglichkeit mit einem bisher nicht bekannten Grad an Sicherheit infizierte Tiere zu identifizieren. Dieses Papier soll in die Thematik einführen und durch weitere Diskussion mit Vertretern der Diagnostik, der Epidemiologie und der operativen Tierseuchenbekämpfung angepasst und ergänzt werden.

AutorIn:
Dr. D. Rassow
Bundesministerium f. Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Rochusstr. 1
53123 Bonn

Dr. R. Krieger
Bundesministerium f. Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Postfach 14 02 70
53107 Bonn

Der Artikel berichtet über die Desinfektion von hochpathogenen Influenza-A-Viren mit zwei gepufferten Peressigsäure-Präparaten bei 0, -5 und -30 °C im Suspensions- und Keimträgerversuch.Zwei Desinfektionsmittel auf der Basis von Peressigsäure (35 bzw. 25 % v/v) und Na-Hydroxid als Puffer wurden gemäß Prüfrichtlinien der DVG auf viruzide Wirksamkeit gegen hochpathogenes Influenza-A-Virus getestet. Die Suspensionsversuche wurden ohne und mit Proteinbelastung durchgeführt. Für die Keimträgerversuche wurden Holzplättchen verwendet, die mit 40 % Serum enthaltender Virussuspension beschichtet wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Desinfektionsmittel gegen das getestete Virus viruzid wirken. Das Virus wurde nicht nur in der Suspension sondern auch auf porösen saugfähigen Oberflächen, in Proteinen eingebettetem, getrockentem Zustand zerstört. Methodik und Ergenisse werden vorgestellt und diskutiert.

AutorInnen:
A. Yilmaz, I. Bräunig, E. F. Kaleta
c/o Dr. A. Yilmaz
Klinik für Vögel, Reptilien, Amphibien und Fische
Justus-Liebig-Universität Gießen
Frankfurter Str. 91-93
35392 Gießen

Bakterielle Infektionen nach Hunde- und Katzenbissen - eine unterschätzte Gefahr?

Nach Schätzungen ist in Deutschland beim Menschen jährlich von ca. 35000 Bissverletzungen, verursacht durch Tiere, auszugehen. Hierbei dürfte die Dunkelziffer aufgrund von Bagatellverletzungen erheblich höher sein. Den größten Anteil mit 70-90% stellen Hundebisse dar, während auf Katzenbisse 3-15% entfallen. Die Hauptgefahr von Hunde- und Katzenbissen liegt in der Entwicklung von bakteriellen Wundinfektionen. Die in diesem Zusammenhang am häufigsten nachgewiesenen Keime sind vor allem Pasteurellen, Streptokokken und Staphylokokken.

Autor:
Prof. Dr. A. Weber
Rosenau 4
91301 Forchheim

Es wird über 3 schwerwiegende Fälle von Verstößen beim Transport transportunfähiger Rinder berichtet. - Drei Fallbeschreibungen

Autor:
Dr. Gerhard Wegmann
Landratsamt Main-Tauber-Kreis
Veterinäramt
Wachbacherstr. 52
97980 Bad Mergentheim

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