Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Im Rahmen des vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderten MuD-Tierschutz-Projekts zur „Erarbeitung und Etablierung eines mehrstufigen Tiergesundheitsmanagements für Betriebe mit Neuwelt-kameliden“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen wurde eine Umfrage unter Veterinärämtern zum Umgang mit Alpakas und Lamas durchgeführt. Insgesamt nahmen 133 Ämter teil. Es werden die Ergebnisse vorgestellt.

Autor*innen:
H. Wagner, A. Leisen, L. Ulrich, A. Wehrend
c/o H. Wagner - MuD-Tierschutz-Projekt Neuweltkameliden
Klinikum Veterinärmedizin
Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere
Justus-Liebig-Universität Gießen
Frankfurter Straße 106
35392 Gießen

 

Hepatozoon spp. sind apikomplexe protozoische Blutparasiten, die Nagetiere, Eichhörnchen, Kaniden, Feliden, Waschbären, Nerze, Marder und andere fleischfressende Säugetiere, aber auch Vögel und Reptilien befallen. In Deutschland, Österreich, Schottland und Japan ist die Hepatozoonose bei Steinmarder, Baummarder und Japanischem Marder beschrieben. Erreger ist Hepatozoon martis. Obwohl in der Literatur dieser Infektion keine wesentliche nosologische Bedeutung beigemessen wird, sind in dem Untersuchungs-material des CVUA Stuttgart wiederholt eine Hepatozoon-assoziierte granulomatöse Myokarditis und systemische Amyloidose festgestellt worden. Bei der Hälfte der Fälle lag zudem eine Koinfektion mit Staupevirus vor. Dieser Fallbericht ordnet das Geschehen in den aktuellen Wissensstand zur Hepatozoonose ein und gibt mit der In-situ-Hybridisierung als Ergänzung zur Realtime-PCR und Nukleinsäuresequenzierung ein Anwendungsbeispiel molekularpathologischer Untersuchungsmethoden.

Autor*innen:
Schwarz; I. Schwabe, C. Süß-Dombrowski, B. Blazey, S. Reiche; A. Binder; U. Schotte, H. Weinberger, W. Hermanns, J. P. Teifke
c/o J. P. Teifke
Friedrich-Loeffler-Institut
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit
Abteilung für experimentelle Tierhaltung und Biosicherheit
Südufer 10
17493 Greifswald - Insel Riems

Durch die Verordnung (EU) 2017/625 und die zugehörige delegierte Verordnung (EU) 2019/624 sowie die Durchführungsverordnung (EU) 2019/627 wurden die Anforderungen an die amtlichen Kontrollen in Schlachtbetrieben gemeinschaftlich neu geregelt. Hierbei wurden insbesondere die Einsatzgebiete für amtliche Fachassistenten und amtliche Tierärzte weiterführend geregelt. Diese Regelungen werden mit Blick auf die praktische Umsetzung in kleinen, mittleren und großen Schlachtbetrieben betrachtet.

Autor:
P. Steinig
Kreis Gütersloh
Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Goethestr. 12
33330 Gütersloh

Behördliche Anordnungen zur Gefahrenabwehr nach Art. 138 der Verordnung (EU) 2017/625 über amtliche Kontrollen

In der Überwachungspraxis sind vorab mündliche Anordnungen bekannt und bewährt. Damit können Gefahren für Lebensmittel, Tiere und Verbraucher in Notfällen rasch beseitigt werden. Gemäß Art. 138 Abs. 3 Verordnung (EU) 2017/625 über amtliche Kontrollen sind Unternehmen oder deren Vertreter schriftlich über die in Art. 1 und 2 genannten behördlichen Maßnahmen zu informieren. Daraus resultieren Behauptungen, dass mündliche Anordnungen möglicherweise nicht mehr zulässig seien. Diese Fragestellung wird nachfolgend beleuchtet.

Autor:
S. Ludwig
Veterinäramt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göttingen

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