Es wird über die Installation und das Betreiben einer „best-practice“ Umsetzung von Biosicherheitsmaßnahmen in einer spezialisierten Schweinepraxis als Vorbereitung auf drohende Tierseuchenrisiken (derzeit die Afrikanische Schweinepest) berichtet. Der Hintergrund ist auch die offene Frage der Haftung im Falle eines Verdachts der Erreger-verschleppung durch praktizierende Tierärzte, die im amtlichen Einsatz bei der Tierseuchenbekämpfung tätig sind.

Autor:
H. Nagel

Hygienerechtliche Vorgaben sind über die gesamte Lebensmittelkette bis zur Abgabe an Endverbraucher einzuhalten. Die Temperaturvoraussetzungen für die Sicherheit von leicht und sehr leicht verderblichen Lebensmitteln in Fertigpackungen hat der Lebensmitteleinzelhandel nicht überall ausreichend umgesetzt. Der Fachartikel befasst sich mit den kältetechnischen Voraussetzungen und der Erfassung und Bewertung der Temperaturdokumentation.

Autor:
B. Meyer
27283 Verden (Aller)

Zur Reduktion von Verderbs- und Krankheitserregern werden in der Fleischindustrie häufig chlorhaltige Desinfektionsmittel verwendet. Diese können durch Rückstände Auswirkungen auf die Verbrauchergesundheit haben. Wang et al. überprüften die Eignung von elektrolysiertem Wasser für den Einsatz in der Fleischindustrie.

Kontakt:
R. Pichner
Motschenbacher Mühle 1
95336 Mainleus

Sushi ist ein japanisches Traditionsgericht, das in der Regel aus rohem Fisch und mit Reisessig angesäuertem Reis sowie Nori besteht. Aufgrund der rohen Bestandteile, insbesondere bei der Verwendung von Fisch, Garnelen und Muschelfleisch, gehört Sushi zu den leichtverderblichen Lebensmitteln. Am Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) werden regelmäßig Untersuchungen zum mikrobiologischen Status von Sushi durchgeführt. Neben der sensorischen Beschaffenheit werden die Proben auf mögliche pathogene Erreger wie Listeria monocytogenes und Salmonellen, Lebensmittelintoxikationserreger (Bacillus cereus, Staphylococcus aureus), Verderbnisparameter (Hefen, Schimmelpilze, Pseudomonaden) und Hygieneindikatoren (Enterobacteriaceae, E. coli) untersucht. Insgesamt wurden 126 Proben Sushi im Zeitraum von 2015 bis 2017 aus in Bayern ansässigen Gaststätten, Restaurants und Imbisseinrichtungen einer Untersuchung unterzogen und die Trendentwicklung des mikrobiologischen Status von Sushi ermittelt.

AutorInnen:
K. K. Nguyen, H. Bauer, G. Schulze
c/o K. K. Nguyen
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)
Eggenreuther Weg 43
91058 Erlangen

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