Stellenausschreibungen

Ankündigung des 39. Veterinärkongresses und des Anschlussseminars 2022 sowie ​
Anmeldung zum AHL-Seminar des BbT

Umfrage der BTK zur Situation in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Leitlinie zum Schlachthofpraktikum nach § 55 Abs. 2 und 3 TAPPV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Online-Instrument zur betriebsindividuellen Risikoeinschätzung für einen Eintrag von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Schweine haltende Betriebe Deutschlands

Die Zahl der bestätigten Fälle von Wildschweinen mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland nimmt zu. Damit steigt, durch das Infektionsgeschehen in anderen europäischen Staaten und durch die Gefahr von Sprunginfektionen durch menschliches Verhalten, das Risiko eines Eintrags von ASP in Hausschwein-bestände. Entscheidend für eine erfolgreiche Vorsorge ist eine effektive Risikominimierung einer Viruseinschleppung in die Ställe. Im Hinblick auf die Prävention der ASP deckt die Einhaltung der SchHaltHygV jedoch mehrere spezifische Risiken nicht ausreichend ab. Wichtige tatsächliche Risikofaktoren für einen ASP-Eintrag werden nicht erfasst bzw. entziehen sich einer Regulierung. Es existieren aktuelle fachliche Empfehlungen zur Prävention, z.B. vom Friedrich-Loeffler-Institut. Doch wie betrieblich im Schweinebestand umsetzen? An der Universität Vechta wurde hierzu ein Instrument entwickelt, die ASP-Risikoampel.

Autor*innen:   
B. Grabkowsky, N. Denzin, F. J. Conraths; T. Blaha, M. Gellermann
c/o B. Grabkowsky
Universität Vechta
Driverstr. 22
49377 Vechta

 

Empfehlung für ein strukturiertes Fachgespräch

Wer Wirbeltiere oder Kopffüßer zu wissenschaftlichen Zwecken halten oder züchten will, bedarf gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 1 Tierschutzgesetz (TierSchG) der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die in der Erlaubnis genannte Person, trägt dabei umfassende Verantwortung für die Einhaltung aller für den Tierschutz relevanten Bestimmungen. Bestehen behördlicherseits Zweifel an der erforderlichen Sachkunde, so kann und muss die Behörde das Fachgespräch verlangen (Hirt/Maisack/Moritz, 2007, TierSchG § 11 RdNr. 22). Die Anforderungen an die Sachkunde und deren Prüfung sind im Gesetz inhaltlich nicht im Detail definiert. Um der zuständigen Behörde eine Handlungshilfe zu geben, hat der Ausschuss für Versuchstierkunde der Berliner Tierärztekammer diese Empfehlung für ein strukturiertes Fachgespräch zum Sachkundenachweis nach § 11 TierSchVersV entwickelt.

Autor*innen:   
S. Jeuthe, C. Abramjuk, K. Dietert, M. Kock, A. Schulz, C. Thöne-Reineke, K. Ullmann, H. Ratsch, M. Ladwig-Wiegard
c/o S. Jeuthe
Ausschuss für Versuchstierkunde der Tierärztekammer Berlin     
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Robert-Rössle-Str. 10           
13125 Berlin-Buch

Ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit

Listeria monocytogenes hat in den letzten Jahren in Zusammenhang mit zahlreichen lebensmittelbedingten Ausbrüchen auch die amtliche Lebensmittelüberwachung in Atem gehalten. Dank der Gesamtgenom-sequenzierung (als neues leistungsfähiges Untersuchungsverfahren) gelang es bereits in etlichen Fällen, Stämme aus Ausbruchsgeschehen einem gemeinsamen Cluster zuzuordnen.

Autor*innen:   
B. Beneke, G. Näther, S. Reuber, H. Petersen       
c/o B. Beneke
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
Westerfeldstr. 1
32758 Detmold

Zur Prävalenz und Epidemiologie multiresistenter Krankheitserreger in der Kette der Frischfleischgewinnung

Die Verbreitung von multiresistenten bakteriellen Erregern (MRE) stellt weltweit eine zunehmende Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier dar. In der Kette der Frischfleischproduktion wurde die Prävalenz von vier MRE untersucht, und zwar von Extended-Spektrum-Beta-Laktamase (ESBL)- und Carbapenemaseproduzierenden (CPE) sowie Colistin-resistenten Enterobacte-rales (Col-E) und Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE). Die in den Jahren 2018 und 2019 entnommenen Proben stammten aus Schlachtbetrieben und aus weiteren Stufen der Fleischverarbeitung bis hin zum Einzelhandel in Ostwestfalen-Lippe. Zudem wurden Wasserproben sowie Abwasser, Klärschlamm und Bodenmaterial untersucht.

Autor*innen:   
S. Klees, N. Effelsberg, B. Stührenberg, B. Beneke, G.Näther, L. Schaal, A. Mellmann, S. Schwarz, R. Köck
c/o S. Klees
Chemisches- und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
Westerfeldstr. 1    
32758 Detmold

Ein Fall aus der Praxis

Ein Imker bewarb sich selbst als „Wanderimker, der seine ca. 1.000 Völker im Jahreskreislauf von Bayern nach Sardinien wandert“. Er verkaufte alle seine Produkte als „aus eigener Ernte“. Weiter stellte sich heraus, dass er insgesamt mind. 19.204,50 kg Honig zukaufte, wovon mind. 16.379,50 kg aus dem EU- und Nicht- EU-Ausland (Rumänien, Spanien, Italien, Ukraine, Ungarn) und 2.850 kg aus Deutschland stammten. Nahezu alle vorgefundenen Etiketten wiesen die von ihm in den Verkehr gebrachten Honige als „aus eigener Ernte“, entweder aus Sardinien oder aus dem Allgäu aus.

Autor*in:         
M.-L. Wieser
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Veterinärstraße 2
85764 Oberschleißheim

 

 

In diesem Fallbericht wird das Vorgehen in einem Angus Rinderbetrieb beschrieben, in dem eine schwere Schwermetallintoxikation über kontaminierte Silage aufgetreten ist. Die Vergiftung betraf die gesamte Herde, wobei die Hälfte des Bestandes verstarb oder aufgrund hochgradiger Symptome euthanasiert werden musste.

Autor*in:         
N. Brüssow
Veterinärdienst / Veterinärangelegenheiten
Hoher Weg 1 - 3
59494 Soest

 

Die Verordnung (EU) 2016/429 (Tiergesundheitsrechtsakt der EU / AHL) regelt die Prävention und Bekämpfung von gelisteten und neu auftretenden Tierseuchen bei Landtieren, Wassertieren und sonstigen Tieren. Wassertiere umfassen laut Definition im AHL Fische, wasserbewohnende Weichtiere und wasserbewohnende Krebstiere in allen Entwicklungsstadien. Die Anwendung der Vorschriften hierzulande ist für die Aquakulturwirtschaft, für die zuständigen Behörden und für Tierarztpraxen bzw. Gesundheitsdienste mit großen Herausforderungen verbunden, insbesondere aufgrund der tendenziell kleinbetrieblich geprägten Struktur der Aquakultur in Deutschland und der geänderten Anforderungen in Verbindung mit Wassertierseuchen der Kategorien C und E.

Autor*in:         
D. W. Kleingeld
Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit         
Task-Force Veterinärwesen            
Standort Hannover    
30173 Hannover

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Infos zum Alpha-Verlag etc.

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