Ein Erfahrungsbericht aus der Eifel

Im Kreis Euskirchen mussten von 1999 bis 2010 intensive Maßnahmen zur Tilgung der Klassischen Schweinepest aus der Wildschweinepopulation in der Eifel getroffen werden. Neben der Organisation zahlreicher Impfauslagen, der Untersuchung, Beschlagnahmung und Freigabe von mehr als 25.000 Wildschweinen wurden konkrete Abschuss- und Kirrvorgaben für ausgesuchte Reviere erlassen und über 2 Jahre kontrolliert. Dieser Beitrag fasst die Erfahrungen des Veterinäramtes zusammen.

Autor:
J. Weins
Abteilung Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung
Landkreis Euskirchen
Jülicher Ring 32
53879 Euskirchen

Seit 2018 werden Speiseinsekten von der Europäischen Kommission offiziell als neuartige Lebensmittel anerkannt und dürfen somit auch auf dem europäischen Lebensmittelmarkt gehandelt werden. Ein zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz abgestimmter Katalog enthält die empfohlenen Lehrinhalte im Bereich der Lebensmittelwissenschaften, die die gesamte Produktionskette der gegenwärtig zugelassenen Lebensmittel umfasst. Allerdings werden Speiseinsekten bislang nicht gesondert genannt. Zielsetzung dieses Beitrags ist es, den Stand der Lehre zu Speiseinsekten aller fünf deutschen Fakultäten für Tiermedizin zu dokumentieren.

AuorInnen:
N. Th. Grabowski, S. Trögel, M. Bülte, M. Gareis, Ch. Gottschalk, M. Koethe, P.G. Braun, C. Riedel, T. Alter, N. Sudhaus, C. Kehrenberg
c/o N. Th. Grabowski
Institut für Lebensmittelqualität und -sicherheit
Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover
Bischofsholer Damm 15
30173 Hannover

Die zulässige Höchstbeförderungsdauer, während der ein Tier transportiert werden darf, beginnt mit seinem Einladen am Versandort, also i.d.R. an dem Hof, auf dem es bisher untergebracht war. Um länger befördern zu können, werden Tiere nicht selten zu Sammelstellen verbracht und diese als Versandorte angegeben. Dies ist aber nach Art. 2 lit. r Satz 2 der Europäischen Tiertransportverordnung (TTVO) nur ausnahmsweise zulässig. Der Artikel beschreibt Besipielfälle und geht auf die rechtliche Bewertung ein.

Autoren:
Ch. Maisack
Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
Mainzer Str. 80
65189 Wiesbaden

A. Rabitsch
Tierärztliche Praxis Rosental
Waldstr. 13
A-9170 Ferlach

Erfahrungen aus Niedersachsen

In Deutschland werden Wölfe gelegentlich auch tagsüber auf Wegen oder in der Nähe von Ortschaften gesichtet - insbesondere in den Monaten Oktober bis März. Sie zeigen sich dabei häufig von Menschen unbeeindruckt. Dieses Verhalten war von der breiten Öffentlichkeit so nicht erwartet worden und hat große Teile der Bevölkerung verunsichert. Der Artikel behandelt die Frage, ob eine Bejagung von Wölfen tatsächlich die erhoffte Verhaltensänderung bewirken kann. Er erklärt das beobachtete Wolfsverhalten anhand der Charakteristika wildlebender großer Beutegreifer und der zugrundeliegenden Lernprozesse in dicht besiedeltem Umfeld. Der Text erklärt auch, warum Herdenschutzmaßnahmen in Wolfsgebieten bei nicht wehrhaften Nutztieren essentiell ist.

Autorin:
B. Mennerich-Bunge
Landkreis Lüchow-Dannenberg
Königsberger Str. 10
29439 Lüchow

Schaffner et. al. untersuchten in ihrer Arbeit offene wiederauffüllbare Seifenspender auf ihre mikrobiologische Kontamination sowie das Vorkommen von antibiotikaresistenten Keimen. Nach den Ergebnissen dieser Arbeit können in solchen Seifenspendersystemen, wenn sie nicht den Herstellerangaben entsprechend aufgefüllt werden, pathogene Bakterien vorkommen und über die Hände von Mitarbeitern auf Lebensmittel bzw. Menschen übertragen werden.

bearbeitet von:
R. Pichner
Motschenbacher Mühle 1
95336 Mainleus

Gemeinschaftliche und nationale lebensmittelrechtliche Vorschriften finden keine Anwednung auf öffentliche Feste in Kindergärten, Schulen und Vereinen, solange ein gewisser Organisationsgrad oder eine gewisse Kontinuität nicht vorhanden ist.

Autorin:
F. Hahn
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In zwei aufeinanderfolgenden Feldversuchen wurde der mikrobiologische Hygienestatus eines Ahorn-Holzschneidebretts und eines Kunststoffschneidebretts aus Makrolon überprüft, um im Nachgang eine Entscheidung darüber treffen zu können, ob die Verwendung von Holz als Material für Kochbedarfsgegenstände aus hygienischer Sicht vertretbar ist.

AutorInnen:
C. Lauck, B. Bovermann, C. Kilb, T. Reiche
c/o T. Reiche
Zentrales Institut des Sanitätsdienstes der Bundeswehr Koblenz
Abteilung Veterinärmedizin


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Infos zum Alpha-Verlag etc.

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