Relevante Kriterien aus der Sicht der Lebensmittelüberwachung

Saubere Böden sind längst nicht mehr nur ein Aushängeschild, sondern entscheidend für Hygiene, unterbrechungsfreie Arbeitsabläufe und die Betriebssicherheit. Bei einfachen Methoden, wie der Reinigung mit Wischmopp, entfallen über 80 Prozent Kosten auf den Personaleinsatz – und zudem lässt das Ergebnis zu wünschen übrig. Scheuersaugmaschinen, die die Nassreinigung und die Bodentrocknung in einem Arbeitsgang erledigen, bieten hier das bessere Resultat dank deutlich höherer Flächenleistung und intensiverer Reinigung.

Autor:
R. Akkerman
Sales & Service Academy
Alfred Kärcher GmbH & Co. KG
Alfred-Kärcher-Straße 28 – 40
71364 Winnenden

Campylobacter und Salmonellen sind die häufigsten Erreger von bakteriellen Lebensmittelinfektionen. Beide Keimgattungen können Biofilme bilden. Li et al. dokumentierten in ihrer Studie, dass Reste von Fleischtropfsaft auf abiotischen Oberflächen die Biofilmbildung dieser Erreger verstärken.

Autorin:
R. Pichner
Motschenbacher Mühle 1
95336 Mainleus

Die verantwortliche Person in einem § 11-pflichtigen Betrieb ist dafür verantwortlich, dass die Bestimmungen des Tierschutzgesetzes eingehalten werden, d. h. insbesondere den Tieren nicht ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zugefügt werden und die Tiere ihrer Art und ihren Bedürfnissen entsprechend angemessen ernährt, gepflegt und verhaltensgerecht untergebracht werden. Daher ist sie der fachliche Vorgesetzte aller mit der Tierpflege befassten Mitarbeiter und auch disziplinarischen Vorgesetzten gegenüber in allen die Tierhaltung betreffenden Fragen weisungsbefugt. Diese Stellung führt dazu, dass die verantwortliche Person auch dafür verantwortlich ist, dass keine Verstöße gegen das Tierschutzrecht begangen werden.

Korrespondenzadresse:
J. Moritz
Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Veterinärstraße 2
85764 Oberschleißheim

Das Halten und die Zucht von Wolfshybriden wie auch von Wolfhunden üben ein hohes Maß an Faszination auf eine immer größer werdende Zahl von Menschen aus. Damit können neben den Amtstierärzten auch die praktizierenden Tierärzte vermehrt mit dem Thema in Berührung kommen. Im folgenden Fall wurde das Veterinäramt durch die Bevölkerung auf die Haltung eines „Wolfhundes“ aufmerksam gemacht.

Autor*innen:

M. Robanus
Task Force Tierseuchenbekämpfung Baden-Württemberg am
Regierungspräsidium Tübingen
Konrad-Adenauer-Straße 20
72072 Tübingen

F.Robanus
Landratsamt Zollernalbkreis
Veterinäramt Balingen
Robert-Wahl-Straße 7
72336 Balingen

Das Kupieren von Lämmerschwänzen mittels elastischer Gummiringe ist in Deutschland ein erlaubt betäubungsloser Eingriff bei Lämmern unter 8 Lebenstagen. Der Eingriff ist weit verbreitet und soll der besseren Hygiene dienen. Er steht im Verdacht, für die Tiere schmerzhaft zu sein. In dieser Untersuchung wurden die Schwänze von n = 40 Lämmern im Alter zwischen 4 und 8 Tagen mittels elastischer Gummiringe gekürzt, wobei n = 20 Tiere eine halbe Stunde vor dem Eingriff jeweils 12,5 mg des NSAIDs „Flunixin-Meglumin“ erhielten. Das Verhalten der Tiere nach dem Eingriff wurde gefilmt; später wurden die Videoaufnahmen ausgewertet.

Autor:
D. Sporn
Fachdienst Veterinär- und Lebensmittelüberwachung
Landratsamt Schmalkalden-Meiningen
Obertshäuser Platz 1
98617 Meiningen

 

Ein Erfahrungsbericht aus dem Landkreis Biberach

Im Frühjahr 2015 waren sämtliche Rinderbetriebe im Landkreis Biberach frei von Reagenten. Dem Antrag zur Anerkennung Baden-Württembergs auf Freiheit des Rinderherpes Typ 1 bei der EU stand nichts mehr im Wege. Doch genau zu diesem Zeitpunkt kam es zu Ausbrüchen des Bovinen Herpesvirus Typ 1 in zwei Gebieten im Landkreis Biberach. Dank der umfassenden Bekämpfung mit einem wöchentlichen Untersuchungsrhythmus im Sperrbezirk, einer schnellen Entfernung von allen nicht negativen Tieren, dem großen Engagement und der Mithilfe vieler Mitarbeiter des Landratsamtes und Veterinärämtern benachbarter Landkreise, wurde die Tierseuche innerhalb von knapp vier Monaten bekämpft.

Autorin:
S. Kallähn
Landratsamt Biberach
Kreisveterinäramt / Lebensmittelüberwachung
Rollinstraße 17
88400 Biberach

 

in Hinblick auf eine ausreichende Versorgung mit diätetischer Faser

Der Gehalt an diätetischer Faser im Geflügelfutter hat einen großen Einfluss auf die Anatomie und Gesundheit des Geflügeldarmes sowie seine Funktion. Diätetische Faser geeigneter Qualität kann überdies die zootechnische Leistung des Geflügels und somit die Wirtschaftlichkeit der Geflügelhaltung verbessern. Es sind auch leistungsreduzierende Effekte möglich, so dass es auf eine gute physiologische und ökonomische Abstimmung der Futtermittel ankommt.

Autor:
T. König
Referat II A 2 „Pflanzenproduktion, Gartenbau, Tierhaltung, Agrartechnik, Landgestüt“
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz
des Landes Nordrhein-Westfalen
Schwannstraße 3
40476 Düsseldorf

 

 

 

 

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