Drucken

Rund 1,6 Millionen Kängurus werden jährlich zu kommerziellen Zwecken erlegt - damit handelt es sich um die zahlenmäßig weltweit größte Tötung an land-lebenden Wildtieren. Die nachts im Outback stattfindende Jagd ist dabei auch für ungeübte Schütz*innen zugelassen. Dokumentiert werden immer wieder Fehlschüsse, die die Tiere verletzen und verwaiste Jungtiere zurücklassen. Die angewandten Kriterien zur Festlegung der strukturierten Bejagung sind umstritten und führen zu einer Destabilisierung der Kängurupopulationen.

Autor*innen:
N. Brakebusch, K. Zvonek, A.Irina Mihali, E. Müller           
c/o N. Brakebusch    
Deutscher Tierschutzbund    
Akademie für Tierschutz