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Retrospektive Untersuchung zur Verurteilungspraxis tierschutzrelevanter Straftaten in Deutschland

Bei der Sanktionierung besonders schwerer tierschutzrelevanter Straftaten wird bei der Abgabe des Verfahrens an die zuständige Staatsanwaltschaft immer wieder ein Vollzugsdefizit beklagt (vgl. u.a. Bergschmidt 2015). Der vorliegende Artikel beschäftigt sich mit den Voraussetzungen der Strafbarkeit gem. § 17 Tierschutz-gesetz und der Analyse der deutschlandweiten Verurteilungspraxis tierschutz-relevanter Straftaten von 2002 bis 2018, auf Grundlage welcher das (vermeintliche) Vollzugsdefizit untersucht, beschrieben sowie Lösungsansätze diskutiert wurden.

Autor*innen:
L. Benner, D. Best, K. Büttner, S. Krämer   
c/o L. Benner
Klinikum Veterinärmedizin
Justus-Liebig-Universität Gießen
Frankfurter Straße 110
35392 Gießen