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Ein Fall aus der Praxis

Ein Imker bewarb sich selbst als „Wanderimker, der seine ca. 1.000 Völker im Jahreskreislauf von Bayern nach Sardinien wandert“. Er verkaufte alle seine Produkte als „aus eigener Ernte“. Weiter stellte sich heraus, dass er insgesamt mind. 19.204,50 kg Honig zukaufte, wovon mind. 16.379,50 kg aus dem EU- und Nicht- EU-Ausland (Rumänien, Spanien, Italien, Ukraine, Ungarn) und 2.850 kg aus Deutschland stammten. Nahezu alle vorgefundenen Etiketten wiesen die von ihm in den Verkehr gebrachten Honige als „aus eigener Ernte“, entweder aus Sardinien oder aus dem Allgäu aus.

Autor*in:         
M.-L. Wieser
Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
Veterinärstraße 2
85764 Oberschleißheim