Erwiderung auf den Artikel von Maisack/Rabitsch, ATD, 2018, 209

Eine Reihe von Veröffentlichungen, die sich mit der Erteilung von Vorlaufattesten und der Erteilung von Genehmigungen für den Export von Tieren in Drittstaaten befasst haben, haben zuletzt Unruhe unter Veterinärbehörden einzelner Bundesländer verursacht, da deren Verfasser die Rechtsauffassung vertreten haben, Amtsveterinäre könnten sich möglicherweise wegen Beihilfe an späteren Tierschutzverletzungen im Ausland strafbar machen.

Autoren:
W. Scheuerl, S. Glock
GvW Graf von Westphalen
Poststr. 9
20354 Hambug

Die Verwendung von Pasten und Gelen zur Taubenvergrämung ist dann tierschutzwidrig, wenn sie die physikalische Eigenschaft des Klebers haben und ein direkter Kontakt zwischen Tauben und Vergrämungsmittel möglich ist.

Autor:
M. König
Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie
des Landes Sachsen-Anhalt
Leipziger Str. 58
39112 Magdeburg

 

Dieser Artikel zeigt aktuelle Probleme auf, die im Zuge des Anzeige- oder Genehmigungsverfahrens von räumlich groß angelegtenTierversuchen auftreten, und damit die Zuständigkeitsbereiche mehrerer Behörden betreffen. Er adressiert nicht nur die originären Genehmigungsbehörden, sondern auch alle anderen Amtstierärztinnen und Amtstierärzte, die im Zuge ihrer Überwachungstätigkeit mit diesem Thema betraut sind.

AutorIn:
S. Wenzel
Regierungspräsidium Gießen
Veterinärdezernat
Schanzenfeldstr. 8
35578 Wetzlar

K. Cußler
Paul-Ehrlich-Iinstitut
Bundesinstitut für Impfstoffe und biometrische Arzneimittel
Paul-Ehrlich-Str. 51-59
63225 Langen

Konservativen Schätzungen der WHO zufolge erkranken weltweit mindestens 147.000 Menschen jährlich an der durch Mycobacterium bovis und M. caprae verursachten Zoonose; 12.500 Menschen sterben an ihren Folgen. Als Hauptreservoir für die obligat pathogenen Bakterien gilt das Rind - die Erreger der bovinen Tuberkulose sind allerdings wirtsunspezifisch und können bei einer Vielzahl von Säugetieren generalisierte Erkrankungen hervorrufen.

Autor*innen:
K. Schwaiger, S. Dorn-In, M. Gareis
c/o K. Schwaiger
Ludwig-Maximilians-Universität München
Tierärztliche Fakultät
Lehrstuhl für Lebensmittelsicherheit
Schönleutner Str. 8
85764 Oberschleißheim

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