Aktuelle Informationen:

  • 2020-04-05 Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern Link >>>
  • 2020-08-28 Stellungnahme zur Neufassung derv AVV-Rüb durch BbT, BVLK und foodwatch Link >>> 
  • 2020-10-07 Pressemeldung des BbT zu Tiertransporten von Nutztieren in Drittländer Link >>>
  • Stellenausschreibungen Link >>>

Anmeldung zu den AHL-Seminaren des BbT 

 
 
 
 
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Online-Instrument zur betriebsindividuellen Risikoeinschätzung für einen Eintrag von Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Schweine haltende Betriebe Deutschlands

Die Zahl der bestätigten Fälle von Wildschweinen mit Afrikanischer Schweinepest (ASP) in Deutschland nimmt zu. Damit steigt, durch das Infektionsgeschehen in anderen europäischen Staaten und durch die Gefahr von Sprunginfektionen durch menschliches Verhalten, das Risiko eines Eintrags von ASP in Hausschwein-bestände. Entscheidend für eine erfolgreiche Vorsorge ist eine effektive Risikominimierung einer Viruseinschleppung in die Ställe. Im Hinblick auf die Prävention der ASP deckt die Einhaltung der SchHaltHygV jedoch mehrere spezifische Risiken nicht ausreichend ab. Wichtige tatsächliche Risikofaktoren für einen ASP-Eintrag werden nicht erfasst bzw. entziehen sich einer Regulierung. Es existieren aktuelle fachliche Empfehlungen zur Prävention, z.B. vom Friedrich-Loeffler-Institut. Doch wie betrieblich im Schweinebestand umsetzen? An der Universität Vechta wurde hierzu ein Instrument entwickelt, die ASP-Risikoampel.

Autor*innen:   
B. Grabkowsky, N. Denzin, F. J. Conraths; T. Blaha, M. Gellermann
c/o B. Grabkowsky
Universität Vechta
Driverstr. 22
49377 Vechta

 

Empfehlung für ein strukturiertes Fachgespräch

Wer Wirbeltiere oder Kopffüßer zu wissenschaftlichen Zwecken halten oder züchten will, bedarf gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 1 Tierschutzgesetz (TierSchG) der Erlaubnis der zuständigen Behörde. Die in der Erlaubnis genannte Person, trägt dabei umfassende Verantwortung für die Einhaltung aller für den Tierschutz relevanten Bestimmungen. Bestehen behördlicherseits Zweifel an der erforderlichen Sachkunde, so kann und muss die Behörde das Fachgespräch verlangen (Hirt/Maisack/Moritz, 2007, TierSchG § 11 RdNr. 22). Die Anforderungen an die Sachkunde und deren Prüfung sind im Gesetz inhaltlich nicht im Detail definiert. Um der zuständigen Behörde eine Handlungshilfe zu geben, hat der Ausschuss für Versuchstierkunde der Berliner Tierärztekammer diese Empfehlung für ein strukturiertes Fachgespräch zum Sachkundenachweis nach § 11 TierSchVersV entwickelt.

Autor*innen:   
S. Jeuthe, C. Abramjuk, K. Dietert, M. Kock, A. Schulz, C. Thöne-Reineke, K. Ullmann, H. Ratsch, M. Ladwig-Wiegard
c/o S. Jeuthe
Ausschuss für Versuchstierkunde der Tierärztekammer Berlin     
Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft
Robert-Rössle-Str. 10           
13125 Berlin-Buch

Ein Beitrag zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit

Listeria monocytogenes hat in den letzten Jahren in Zusammenhang mit zahlreichen lebensmittelbedingten Ausbrüchen auch die amtliche Lebensmittelüberwachung in Atem gehalten. Dank der Gesamtgenom-sequenzierung (als neues leistungsfähiges Untersuchungsverfahren) gelang es bereits in etlichen Fällen, Stämme aus Ausbruchsgeschehen einem gemeinsamen Cluster zuzuordnen.

Autor*innen:   
B. Beneke, G. Näther, S. Reuber, H. Petersen       
c/o B. Beneke
Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
Westerfeldstr. 1
32758 Detmold

Zur Prävalenz und Epidemiologie multiresistenter Krankheitserreger in der Kette der Frischfleischgewinnung

Die Verbreitung von multiresistenten bakteriellen Erregern (MRE) stellt weltweit eine zunehmende Bedrohung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier dar. In der Kette der Frischfleischproduktion wurde die Prävalenz von vier MRE untersucht, und zwar von Extended-Spektrum-Beta-Laktamase (ESBL)- und Carbapenemaseproduzierenden (CPE) sowie Colistin-resistenten Enterobacte-rales (Col-E) und Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE). Die in den Jahren 2018 und 2019 entnommenen Proben stammten aus Schlachtbetrieben und aus weiteren Stufen der Fleischverarbeitung bis hin zum Einzelhandel in Ostwestfalen-Lippe. Zudem wurden Wasserproben sowie Abwasser, Klärschlamm und Bodenmaterial untersucht.

Autor*innen:   
S. Klees, N. Effelsberg, B. Stührenberg, B. Beneke, G.Näther, L. Schaal, A. Mellmann, S. Schwarz, R. Köck
c/o S. Klees
Chemisches- und Veterinäruntersuchungsamt Ostwestfalen-Lippe (CVUA-OWL)
Westerfeldstr. 1    
32758 Detmold

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