Die Afrikanische Schweinepest (ASP) gehört zu den bedeutsamsten anzeigepflichtigen Viruserkrankungen der Haus- und Wildschweine. Nach ihrer Einschleppung in die transkaukasischen Länder und die Russische Föderation erreichte die ASP die baltischen EU-Mitgliedstaaten und Polen und seit 2017 Tschechien, Moldawien und Rumänien. Anders als von einer hochkontagiösen Seuche zu erwarten ist, hat sich die ASP nach ihrem Eintrag in die EU allerdings weder rasch ausgebreitet, noch ist sie als Folge einer hohen Erregervirulenz erloschen. Offenbar besitzen abweichend von der bisherigen Lehrbuchmeinung diese ASPV-Stämme nur eine mäßige Kontagiosität, so dass eine Reihe von Fragen zur Übertragung und Erkrankungsdynamik bislang ungeklärt sind. In diesem Beitrag werden aktuelle Erkenntnisse zu dieser Tierseuche zusammenfassend dargestellt.

Autor*in:         
S. Blome, J.-P. Teifke          
c/o J.-P. Teifke         
Friedrich-Loeffler-Institut      
Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit           
Südufer 10     
17493 Greifswald

Obwohl das Virus der Equinen Infektiösen Anämie (EIA) in Deutschland nicht heimisch ist, kommt es immer wieder zu vereinzelten EIA-Ausbrüchen. Im Sommer 2017 wurde die Infektion im Landkreis Konstanz nachgewiesen. Obwohl die Herkunft des Virus unklar ist, wurde in der Vergangenheit häufig ein Zusammenhang mit importierten Pferden festgestellt.

Autor*innen:   
K. Schneider, I. Blaha, T. Miller        
Staatliches tierärztliches Untersuchungsamt Aulendorf      
Diagnostikzentrum    
Löwenbreitestr. 18/20
88326 Aulendorf

Verbrauchschutzministerkonferenz, Agrarministerkonferenz und Länderarbeits-gemeinschaft Verbraucherschutz

In dem Artikel wird eine Übersicht über die Zusammenarbeit der Bundesländer im Bereich gesundheitlicher Verbraucherschutz und die daran beteiligten Organisationen gegeben.

Autor:
M Hartmann
Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg
Kerner Platz 10
70182 Stuttgart

 

Der Beitrag beschreibt die Erfahrungen und zu klärenden Fragestellungen während des Zulassungsverfahrens eines Krematoriums für Heimtiere und Equiden nach der Verordnung (EG) Nr. 1069/2009.

Autor: 
R. Herzog      
Regierungspräsidium Stuttgart         
Referat 35 – Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung  
Ruppmannstr. 21      
70565 Stuttgart

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