Die Ausführungen zum Ethik-Kodex der Tierärztinnen und Tierärzte Deutschlands und zu den Empfehlungen zu seiner  Umsetzung in wichtigen tierärztlichen Tätigkeitsfeldern geben einen Überblick über die Entstehung und das Anliegen beider Dokumente. Es werden die Selbstverpflichtungen der deutschen Tierärzteschaft zum moralisch begründet richtigen Handeln dargelegt und inwieweit diese den sich ändernden gesellschaftlichen Erwartungen auf dem Gebiet der Mensch-Tier-Beziehungen gerecht werden. Abschließend wird erörtert, welche normative Bedeutung den beiden Dokumenten für die deutsche Tierärzteschaft zukommt.

Autoren:
Th. Blaha, P. Kunzmann
c/o Th. Blaha
Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V. (TVT)
Wiesenweg 11
49456 Bakum

Die HI-Tier-Datenbank bietet neben zahlreichen Eingabe- und Abfrageoptionen unter anderem bezüglich Tierbewegungen, Tiergesundheitsstatus, etc. auch die Möglichkeit, epidemiologische Ermittlungen durchzuführen. Hierbei werden verschiedene Bereiche der täglichen Fragestellungen abgedeckt.

AutorIn:
P. Wenning, A. Holle
c/o A. Holle
Landesamt für Natur, Umwelt und
Verbraucherschutz (LANUV)
Leibnizstraße 10
45659 Recklinghausen

Aktualisierung der Verordnung zum Schutz gegen die Tuberkulose des Rindes

Die Rindertuberkulose ist eine weltweit bedeutsame Zoonose, welche vornehmlich durch Mycobacterium (M.) bovis und M. caprae verursacht wird. In Deutschland konnte unlängst der nunmehr seit zwei Jahrzehnten bestehende „anerkannt  Rindertuberkulose-freie Status“ durch die Ergebnisse eines landesweiten Monitorings untermauert werden. Labordiagnostische Weiterentwicklungen haben in den letzten Jahren zur Aufnahme einer differenzierten diagnostischen Kaskade in die Verordnung zum Schutz gegen die Tuberkulose des Rindes (RindTbV) geführt. Die vorliegende Arbeit beschreibt jedoch zwei Fälle von M. tuberculosis-Einträgen in Rinderbestände sowie die damit verbundenen diagnostischen Schwierigkeiten und Probleme für den Vollzug.

AutorInnen:
T. Eisenberg, H.-J. Bätza, I. Moser, S. A. Barth, S. Andres, M. Zschöck, Ch. Menge
c/o Ch. Menge
Friedrich-Loeffler-Institut
Institut für molekulare Pathogenese
Naumburger Straße 96a
07743 Jena

Salmonellenbekämpfung bei Legehennen – eine Erfolgsgeschichte

Anfang der 1990er Jahre wurden vermehrt humane Infektionen durch Salmonellen beobachtet. Häufig konnte dabei ein Zusammenhang mit dem Verzehr von Frischei haltigen Produkten hergestellt werden. In der Folge wurden die Hühnerbestände zunächst auf freiwilliger Ebene und später verpflichtend auf Salmonellen untersucht. Die Entwicklung der rechtlichen Vorgaben, sowie der Untersu-chungsbefunde in baden-württembergischen Legehennenbetrieben werden geschildert und diskutiert.

Autor:
J. Emele
Geflügelgesundheitsdienst der Tierseuchenkasse Baden-Württemberg
Talstraße 17
88326 Aulendorf

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