Die Übergangsfrist für die Akkreditierung der Trichinen-Untersuchungsstellen endet zum 31.12.2013. Mit der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) in Berlin sind zwischenzeitlich einzelne Akkreditierungsverfahren abgeschlossen worden, wobei die Veterinärbehörden nach kostengünstigen und zukunftsträchtigen Lösungen vor Ort gesucht haben. Erkennbar wurde dabei, dass optimale Lösungen nur unter Abwägung der  Logistikaufwendungen und der Anzahl der zu akkreditierenden Stellen zu finden waren.
Ungeachtet dessen ist die Form der Akkreditierung über die DAkkS GmbH relativ aufwändig, um die Qualitätsstandards zu sichern. Es ist erkennbar, dass ein flächendeckendes Angebot an Untersuchungsstellen unter den bestehenden Vorgaben nicht aufrechterhalten werden kann.

Am 1. September 2012 tritt das Gesetz zur Änderung des Rechts der Verbraucherinformation in Kraft. Ursprünglicher Anlass des Gesetzungsgebungsverfahrens war die verpflichtende Evaluierung des Verbraucherinformationsgesetzes (VIG). Wegen aktueller Ereignisse (Dioxinskandal zum Jahreswechsel 2010/2011) wurde die Gesetzesnovelle thematisch erweitert. Im Ergebnis wurde sowohl das VIG geändert als auch das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB) mit der Einführung eines Paragraphen 40 Abs. 1a wesentlich erweitert. Die Erweiterung umfasst insbesondere im § 40 Abs. 1a LFGB den verpflichtenden  Zugang zu Unternehmensinformationen für Verbraucher durch die Behörde.

Der Deutsche Tierschutzbund und der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) haben sich am 8. August 2012 in offener und konstruktiver Atmosphäre zu einem grundsätzlichen Austausch ihrer Positionen getroffen. Bei dem rund dreistündigen Gespräch in der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes in Neubiberg bei München stellten beide Verbände eine große Zahl von gemeinsamen Positionen fest. Wichtige Anliegen für den Tierschutzbund waren die Zusammenarbeit der Behörden mit den Tierheimen und die Situation auf Tierbörsen. Der BbT stellte seine Position zur Tierzucht sowie zur Verbesserung der Tiergesundheit bei Nutztieren vor. Beide Verbände sahen in einer engeren Kommunikation, z.B. beim Thema „Animal Hoarding", Synergieeffekte für die Verbesserung des Tierschutzes in Deutschland. Als Möglichkeiten der Zusammenarbeit wurden Veröffentlichungen von Beiträgen des Deutschen Tierschutzbundes zu baulichen und hygienischen Anforderungen an Tierheime im "Amtstierärztlichen Dienst", ein Vortrag zum Tierschutzlabel durch Präsident Schröder im Rahmen des Kongresses in Bad Staffelstein sowie gemeinsame Seminare vereinbart.

(v.l.n.r.): Dr. Caroline Hartmann (Fachreferentin Tierheimberatung DTSchB), Thomas Schröder (Präsident DTSchB), Toby Pintscher (Vizepräsident BbT), Dr. Cornelia Rossi-Broy (Vizepräsidentin BbT), Dr. Martin Hartmann (Präsident BbT), RA Evelyn Ofensberger (Leiterin Rechtsabteilung DTSchB), Dr. Brigitte Rusche (Vizepräsidentin DTSchB/Leiterin Akademie für Tierschutz), Dr. Arno Piontkowski (Vizepräsident BbT) (Foto Deutscher Tierschutzbund)

In einem Artikel bei Wikipedia wird seit kurzem u.a. über Struktur, Aufgaben, Arbeit und Geschichte des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte informiert.
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