Aktuelle Informationen:

  • Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern vom 05. April 2020 Link >>>
  • Absage des BbT-Kongresses und Anschlussseminars 2020 in Folge der Coronakrise vom 12. März 2020 Link >>>
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Seitdem Fürsten von den großen Vortheilen überzeugt wurden, welche gebildete Thierärzte ihrem Staate und der menschlichen Gesellschaft bringen, hat die Heilkunde der Thiere zum Wohle der Menschheit und der leidenden, kranken Geschöpfe merklich große Fortschritte gemacht…
…um solche Thierärzte zu erziehen wurden Thierarzneyschulen errichtet und diese mit Männern besetzt, welche dem Fache gewachsen waren…
So sagte es Scheibeler 1795 in seiner „Sammlung merkwürdiger Abhandlungen über Thierkrankheiten“.

Was hat sich seither verändert?
Heute sind es überwiegend Frauen, welche dem Fache gewachsen sind. Das ist auch hier im Saal offensichtlich.
Des Weiteren stehen heute Ministerien und Verwaltungsapparate zwischen dem Souverän und den Tierärzten.
Dies ist eine besondere Herausforderung für uns alle!

Sehr geehrter Herr Dekan Prof. Kramer, lieber Martin!

Unsere Lebensmittel waren noch nie so sicher wie heute 1! Diese Tatsache droht im Zuge der überregionalen Lebensmittelskandale, wie z. B. um nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln 2013 und aktuell um Fipronil in Eiern, unterzugehen. Der Wunsch nach Krisenprävention rückt dabei stärker in den Fokus von Unternehmen, Überwachungsbehörden, Medien und Verbrauchern. Damit verbunden ist die Frage, welches Sicherheitsniveau tatsächlich gewährleistet und schließlich auch finanziert werden kann. Permanente Forderungen nach mehr Überwachungspersonal und schärferen Gesetzen bestärken beim Verbraucher die Illusion, dass es eine absolute Sicherheit geben könnte. Gerade der Verbraucher selbst spielt aber mit seinen tendentiell abnehmenden Kenntnissen über einen sachgerechten Lebensmittelumgang eine zunehmende Rolle beim Risikomanagement. Dabei wird auf die provokante Frage zugesteuert, inwieweit staatliche Eingriffe zur Sicherstellung des rechtlich vorgegebenen hohen Gesundheitsschutzniveaus geboten sind und ab wann ein unvernünftiges Verbraucherverhalten nicht mehr staatlich geschützt werden kann, sondern etwaige Schäden dann den allgemeinen Lebensrisiken zuzuordnen sind. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema Risiko- und Krisenmanagement mit vollzugsbehördlichen Erfahrungen.

Autor:
S. Ludwig
Landratsamt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göppingen

Unsere Lebensmittel waren noch nie so sicher wie heute 1! Diese Tatsache droht im Zuge der überregionalen Lebensmittelskandale, wie z. B. um nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln 2013 und aktuell um Fipronil in Eiern, unterzugehen. Der Wunsch nach Krisenprävention rückt dabei stärker in den Fokus von Unternehmen, Überwachungsbehörden, Medien und Verbrauchern. Damit verbunden ist die Frage, welches Sicherheitsniveau tatsächlich gewährleistet und schließlich auch finanziert werden kann. Permanente Forderungen nach mehr Überwachungspersonal und schärferen Gesetzen bestärken beim Verbraucher die Illusion, dass es eine absolute Sicherheit geben könnte. Gerade der Verbraucher selbst spielt aber mit seinen tendentiell abnehmenden Kenntnissen über einen sachgerechten Lebensmittelumgang eine zunehmende Rolle beim Risikomanagement. Dabei wird auf die provokante Frage zugesteuert, inwieweit staatliche Eingriffe zur Sicherstellung des rechtlich vorgegebenen hohen Gesundheitsschutzniveaus geboten sind und ab wann ein unvernünftiges Verbraucherverhalten nicht mehr staatlich geschützt werden kann, sondern etwaige Schäden dann den allgemeinen Lebensrisiken zuzuordnen sind. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema Risiko- und Krisenmanagement mit vollzugsbehördlichen Erfahrungen.

Autor:
S. Ludwig
Landratsamt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göppingen

Grußwort des BbT Präsidenten anlässlich der Jahrestagung des Landesverbandes der Amtstierärztinnen und Amtstierärzte Hessen e.V. am 15.11.2017 in Grünberg

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Landesverbandsvorsitzende Maria Dolderer-Litmeyer,

gern überbringe ich Ihnen die besten Grüße des Bundesverbandsvorstandes. Wir wissen sehr wohl, dass die notwendige Basisarbeit in den Landesverbänden geleistet wird.
Die Landesverbände sind in jedem Bundesland aufgestellt und können jedes Mitglied, aber auch die Nichtmitglieder in der Amtstierärzteschaft erreichen.
Diese ehrenamtliche Arbeit ist m.E. oft nicht so wertgeschätzt.

Aber: Was können wir tun?
Alle reden immer von Netzwerkbildung.
Wir haben eines, nur kommt es darauf an es zu leben.

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