Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

es kommt nach meiner Erinnerung nicht so häufig vor, dass ein Vertreter des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte ein Grußwort vor dem größten tierärztlichen Berufsverbandes hält. Für meinen Verband und für mich persönlich ist das eine besondere Ehre. Insofern bedanke ich mich an dieser Stelle bei Dir, lieber Siegfried Moder, für die Einladung dazu. Es scheint sich also in der Beziehung zwischen unseren Verbänden in letzter Zeit etwas entwickelt zu haben.
Lassen Sie mich zunächst einer gewissen Sorge Ausdruck verleihen, was die Wahrnehmung des tierärztlichen Berufsstandes durch Entscheidungsträger, insbesondere die politischen, angeht.
Wir alle stehen hinter unserem Beruf, egal in welcher Form wir ihn ausüben. Wir halten ihn auch für besonders wichtig, auch und besonders für die Allgemeinheit, also die deutsche Bevölkerung. Es wird oft beklagt, dass unser Berufsstand nicht die

Sehr geehrte Lebensmittelkontrolleurinnen und Lebensmittelkontrolleure, liebe Frau Tittes,

herzlichen Dank für die Einladung zum Bundeskongress der Lebensmittelkontrolleure, der ich gern gefolgt bin.

Als ebenfalls Vorsitzender eines Bundesverbandes kann ich die Sorgen und Nöte im ehrenamtlichen Engagement, so wie Sie und die Verbandsvertreter ihres Bundesverbandes sie auszuhalten haben, gut verstehen.

Ich wünsche mir, dass Ihr Bundesverband weiterhin kraftvoll die Interessen seiner Mitglieder vertritt und vertreten kann. Dazu ist es gut, wenn nicht nur eine breite Unterstützung in Form von Zustimmung von der Mitgliederbasis kommt, sondern vielmehr auch aktive Mitarbeit geleistet wird.

Vom 24. bis 26. April 2017 veranstaltete der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) seinen mittlerweile 36. Internationalen Veterinärkongress mit Anschlussseminar im oberfränkischen Bad Staffelstein. Neben der fachbezogenen Fortbildung stand für die fast 700 Teilnehmer der Austausch zur zukünftigen Entwicklung des Berufsfeldes im Vordergrund. Die vielfältigen Vorträge von Fachexperten, Juristen, Demografen, Führungscoaches und Politikwissenschaftlern aus Deutschland und Österreich deckten aktuelle Probleme und Fachthemen des amtstierärztlichen Dienstes ab. Juristisch beleuchtet wurden darüber hinaus Fragen zu Haftung und Pflichten für Amtstierärzte, §40a LFGB und Vorschriften für den Export verarbeiteter tierischer Proteine.

BbT-Vorstand 2017: Dr. Christine Bothmann, Dr. Christian Cegla, DVM Toby Pintscher, Dr. Holger Vogel, Dr. Cornelia Rossi-Broy, Dr. Arno Piontkowski

Präsidium des BbT
(v.l.n.r): Dr. Christine Bothmann (Tierschutz), Dr. Christian Cegla (Finanzen), DVM Toby Pintscher (Lebensmittel), Dr. Holger Vogel (Präsident), Dr. Cornelia Rossi-Broy (Internationales), Dr. Arno Piontkowski (Tiergesundheit)

Der Bundesverband der beamteten Tierärzte (BbT) und das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) führten am 22. Mai 2017 in Berlin ein Tagesseminar durch. Thematisch ging es diesmal um das Thema „Veterinärrechtliche Abfertigung von Exporten: Neue Hinweise zur Zertifizierung“.
Die Veranstaltung im großen Hörsaal des Bundesinstitutes für Risikobewertung (BfR) wurde von nahezu 200 Teilnehmern besucht, darunter auch vielen Vertretern aus der Wirtschaft.
Gewählt wurde das Thema vor dem Hintergrund der Probleme amtlicher Tierärzte in den Vor-Ort-Behörden bei der Ausfertigung von Zertifikaten. So gab es in der Vergangenheit oft keine Antworten auf Fragen bezüglich der Zertifizierungsfähigkeit der Forderungen von Drittländern. Das betraf sowohl abgestimmte als auch andere Zertifikate.

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