Aktuelle Informationen:

  • Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern vom 05. April 2020 Link >>>
  • Absage des BbT-Kongresses und Anschlussseminars 2020 in Folge der Coronakrise vom 12. März 2020 Link >>>
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(mit Stellungnahme des Präsidenten des BbT, Dr. Holger Vogel)

Tönnies fordert „zentrale Instanz“ – Bayern könnte als Vorbild dienen – Skandal wird in einem Atemzug mit Fipronil, Ehec & Co. genannt

Frankfurt. Infolge des „Wilke-Skandals“ ist eine Debatte über eine Neuaufstellung der Lebensmittelüberwachung entbrannt.

Nun hat sich sogar der Chef von Deutschlands größtem Fleischkonzern Tönnies zu Wort gemeldet in der Diskussion über listerienverseuchte Wurst von Wilke. Obliegt die Kontrolle bisher den Landratsämtern, so fordert Clemens Tönnies am Rande der Anuga eine „zentrale Instanz“. Dabei legt er sich nicht fest, ob ihm eine Bundes- oder eine Landesbehörde vorschwebt. Jedenfalls bedürfe es mehr Objektivität. Derzeit gebe es in fast jedem Landkreis andere Überwachungsvorgaben. 

Am 28. August 2019 verstarb unser Kollege Prof. Dr. Hermann Trautwein im Alter von 93 Jahren.
Trautwein gehörte von 1982 bis 1992 dem Vorstand des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT) als 1. Vizepräsent an. Dieser Zeitraum war geprägt von vielen Veränderungen für die Kollegenschaft im Bereich des öffentlichen Veterinärwesens. Das herausragende Ereignis der Zeit war die Wiedervereinigung Deutschlands. Die Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen aus den neuen Bundesländern bei der Bewältigung der durch die Wiedervereinigung entstandenen Aufgabenfülle, war eine große Herausforderung für den BbT. Der Vorstand veranstaltete und koordinierte Seminare und Arbeitstagungen mit denen diese Mammutaufgabe bewältigt wurde. Ob Fragen der Einführung neuer Struktur- und Organisationsformen oder Fragen des Vollzug einschlägiger Rechtsvorschriften - am Zusammenwachsen von Ost und West und an der Integration der neuen Landesverbände hatte Trautwein maßgeblichen Anteil.

Liebe KollegInnen,

am 15.06.2019 habe ich in der IHK Potsdam beim Landesverband Brandenburg diesen Vortrag gehalten. Ich diskutierte die Bedeutung des Amtstierärztlichen Gutachtens nach Paragraf 16a Tierschutzgesetz. Meine Gedanken möchte ich auch Ihnen zur Verfügung stellen.

Mit kollegialem Gurß
Dr. Christine Bothmann, Vizepräsidentin des BbT
Sachgebiet Tierschutz

Anschreiben des Präsidenten des BbT, Dr. Holger Vogel, an Frau Bundesministerin Julia Klöckner vom 10.02.2019

Langzeittransporte von Tieren in Drittländer

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Julia Klöckner,

der großen Brisanz des Themas wegen muss ich mich in der insbesondere für die Amtstierärzteschaft schwierigen Angelegenheit an Sie wenden.
Zu den Aufgaben der Amtstierärztinnen und Amtstierärzte gehört es regelmäßig, Tiertransporte innerhalb der europäischen Union und bis in Drittländer abzufertigen; das bedeutet Zeugnisse auszustellen und zu unterschreiben, die den Transport der Tiere aus rechtlicher Sicht ermöglichen. Der Amtstierarzt prüft das Vorliegen der tierseuchen- und tierschutzrechtlichen Voraussetzungen.

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