Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
jtemplate.ru - free extensions Joomla

HerDr. Winter –BMELV (r) im Gespräch mit Dr. Girnau -BLL – (m)- und Prof. Hensel –BfR- (l)r Dr. Winter vom BMELV betonte in seinem Grußwort, dass der BbT seit 60 Jahren Sprachrohr der staatlich bestellten Tierärzte ist. Aus Sicht des BMELV ist der BbT geschätzter Ratgeber in allen Fragen des öffentlichen Veterinärwesens. Anerkennend wurdenDr. Winter –BMELV die beachtlichen Fortbildungsangebote des Verbandes erwähnt, zu einer Zeit, in der die EU den Tierarzt in der Verwaltung mit reichlich Lesestoff und einem ganzen Werkzeugkasten für das korrekte Verwaltungshandeln versorgt. So sei es nur konsequent und richtig, dass die Politik sich auf die Expertise seiner akademischen Beamten verlassen könne und das kann die Politik guten Gewissens auf allen Ebenen, vom Landrat bis zum Bundesministerium. Herr Dr. Winter würdigt auch die Erfolge des BbT, dem tierärztlichen Beruf mit all seinen Facetten das nötige Gehör in der Öffentlichkeit zu verschaffen. 

Der Vizepräsident des Deutschen Landkreistages, Herr Landrat Kubendorff, nahm in seinem Grußwort Bezug auf die Vorteile einer kommunalen Veterinärverwaltung und führte wörtlich zur Wertschätzung aus: „Wir stehen zu unseren Amtstierärzten und sehen die Vorteile einer Herr Landrat Kubendorff - Vizepräsident des Deutschen Landkreistageskommunalen Verantwortung im gesundheitlichen Verbraucherschutz. Speziell die ausgeprägte Ortskenntnis ist bei krisenhaften Ereignissen von Bedeutung. Deshalb wollen wir in Zukunft an der kommunalen Verantwortung festhalten.“ 

Weiterhin konkretisierte er die Vorzüge dieses kommunalen Modells mit Beispielen der Verwaltung aus seinem Landkreis Steinfurt von dem Blauzungen-Seuchenzug über salmonellenverursachte Lebensmittelvergiftungen bis hin zu Tierschutzfällen, die in einem herausragenden Fall zur Versteigerung von 60 Pferden führte. Auch die Feststellung im Gutachten des Bundesrechnungshofes in Zusammenhang mit der Bewältigung des Dioxingeschehens wurde angeführt, nämlich dass die Arbeit der kommunalen Veterinärbehörden in der Abwicklung effektiv und zielführend war. Herr Kubendorff griff auch das Thema Kompetenzverschiebung / Hochzonung in seinen Ausführungen auf und lehnte diesbezüglich jegliche Veränderungen in Richtung
Bund ab, im Bewusstsein der Verantwortung für ausreichend Personal und sächliche Ausrüstung. Das bundesweite Abkommen zum Austausch von Veterinären im Krisenfall wurde als ein wichtiger Baustein zur Bewältigung in Krisensituationen erwähnt. 

Joomla templates by a4joomla