Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIAL 1 / 2022
Anmeldung zur 4. Jahrestagung der TPT (Tierärztliche Plattform Tierschutz)
"Tierschutz und Lebensmittelsicherheit am Schlachthof 
Was muss sich ändern?"

 
 
 
 
 
 
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Zur Qualifizierung der ostdeutschen Kolleginnen und Kollegen wurden beginnend in Beichlingen bis 1993 insgesamt 17 Seminare zu allen Themenbereichen der Veterinärverwaltung durchgeführt, finanziell unterstützt vom Bundesministerium für Gesundheit sowie dem Ministerium für Ernährung Landwirtschaft und Forsten, dass auch die ab 1993 an den Kongress anschließenden Drittlandgrenzseminare-- bis heute insgesamt 20 Veranstaltungen--, mitfinanziert hat. Die an den Außengrenzen der EU erforderlichen Veterinärkontrollen stellten besondere Anforderungen an die dort tätigen Amtstierärzte wie auch an die Kollegen der Drittländer und man war für diese Fortbildungs-und Abstimmungsmöglichkeiten dankbar.
Treibende Kraft dieses Prozesses war Herbert Wohn. Aber ohne die Bereitschaft vieler Kolleginnen und Kollegen, auch aus dem Kreis der Pensionäre, die sich als Referenten zur Verfügung stellten, wäre die Aufgabe nicht zu meistern gewesen
Ost und West sind erfreulich schnell zusammengewachsen und die Kolleginnen und Kollegen der neuen Länder haben – so Urton Wohn-  die Veterinärfamilie bereichert und gestärkt.
Im Jahr 1994 trat der Schatzmeister Dr. Janson nach 12-jähriger Tätigkeit von seinem Amt zurück. Mir wurden diese Aufgaben für 6 Jahre übertragen bis ich 2000 von Gottfried Krommer abgelöst wurde. 1996 erhielt unser Verband den Untertitel --Vereinigung der Tierärztinnen und Tierärzte im öffentlichen Dienst--.
Der Erfolg der Fortbildung in Seminarform in den neuen Bundesländern zu jeweils aktuellen Themen war Anlass, derartige Veranstaltungen ab 1993 auf gesamtdeutscher Ebene weiter zu führen.
Präsident Wohn machte nach Auswahl der Seminarorte Würzburg, Hannover und Berlin mobil, nicht mit dem Wohnmobil sondern, so wurde es freundschaftlich formuliert – als Wanderzirkus Wohn –
Er tourte in der Zeit von 1993 bis 2000 an 15 dreitägigen Veranstaltungen mit den Referenten durch die Republik.
 Dies war ab 2001 nicht mehr zu leisten und man einigte sich im erweiterten Vorstand auf Fulda als zentralen Standort für die folgenden Seminare. Und wegen der zunehmenden Zahl der Kongressteilnehmer war eine weitere Standortentscheidung erforderlich, sollten die Teilnehmerkosten in einem vertretbaren Rahmen bleiben. So fiel die Entscheidung, ab 2000 die Kongresse in Staffelstein, heute Bad Staffelstein durchzuführen, eine Entscheidung, die wegen der günstigen Quartiere und moderaten Tagungsgebühren nicht nur von den Kolleginnen und Kollegen sondern auch von den uns seit Jahre die Treue haltenden ausstellenden Firmen begrüßt wurde. Zu der guten Kooperation hat nicht zuletzt die direkte Kommunikation im Rahmen der Industrieausstellungen bei unseren Veranstaltungen beigetragen.
Der Aufgabenzuwachs und der sich abzeichnende Wechsel an der Spitze des Verbandes erforderte ab 2000 eine Verstärkung des Präsidiums auf 5 Vizepräsidenten mit eigenen Geschäftsbereichen.
Die Durchführung der Seminare und Kongresse wurde über viele Jahre durch Mithilfe der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Veterinäramtes Lichtenfels unterstützt. Stellvertretend für alle nenne ich die Damen Frau Biedermann und Frau Gack. Dank für die jahrelange ideelle Unterstützung gilt auch unserem Ehrenmitglied Landrat a.D. Reinhard Leutner, und es wäre hilfreich, wenn uns diese Unterstützung in gewissem Umfang auch von seinem Nachfolger gewährt werden könnte.
Dank gilt auch Frau Wohn, die dem Präsidenten bei all seinen Aktivitäten den Rücken frei gehalten und eine Vielzahl offizieller BbT- Gäste fürsorglich betreut hat.

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