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Stellenausschreibungen
Umfrage der BTK zur Situation in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung
Leitlinie zum Schlachthofpraktikum nach § 55 Abs. 2 und 3 TAPPV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Festrede anläßlich des Begrüßungsabends des 32. BbT-Kongress in Bad Staffelstein

 

Sehr geehrte Ehrengäste,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

Sie haben das vorzügliche Buffet genossen und hatten wie immer die Qual der Wahl. Gut gesättigt darf ich sie nun um ihre Aufmerksamkeit bitten. Ich möchte ihnen anlässlich des 60. Geburtstages unseres Verbandes über die Entstehung und Entwicklung des BbT berichten, dem als Dachverband 16 Landesverbände sowie kooptiert die Gemeinschaft der Sanitätsoffiziere–Veterinär der Bundeswehr angehören und der damit rund 1800 im öffentlichen Dienst tätige Tierärztinnen und Tierärzte vertritt.

Ich stütze die folgenden Ausführungen auf die vom Kollegen von Maydell und mir 2003 erstellte Festschrift zum 50-jährigem Bestehen des Verbandes. Einige wichtige Persönlichkeiten werde ich nennen, viele kann ich mangels Zeit unverdientermaßen nicht erwähnen.
Beginnen wir die Zeitreise im Gründungsjahr 1953, dem Todesjahr von Stalin und Ernst Reuter, dem Geburtsjahr von Felix Magath und Klaus Wowereit, dem Krönungsjahr von Elisabeth der 2. und dem Sieg von Edmund Hillary über den Gipfel des Mount Everest.
 Der unselige 2. Weltkrieg lag 8 Jahre zurück. Die 4 Jahre junge Bundesrepublik zählte 50 Millionen Einwohner. Deutschland war geteilt. Brot und Kartoffeln gab es wieder in ausreichender Menge, aber der Sonntagsbraten- bei damals 140000 Pferdeschlachtungen pro Jahr durchaus auch vom Ross - war zu jener Zeit lukullisches Highlight einer 6 Tage währenden Arbeitswoche. Discounter und Supermärkte gab es noch nicht. Die Versorgung mit Lebensmitteln erfolgte durch sogenannte Tante Emma Läden, Bäcker-und Metzgereien.
Die Durchschnittsfamilie gab etwa 50% des Familieneinkommens für Essen und Trinken aus – heute sind es knapp 11%-- und ernährungsbedingte Krankheiten unserer heutigen Wohlstands und Bewegungsmangel –Gesellschaft waren so gut wie unbekannt. Die Welt der Medien beschränkte sich auf wenige Zeitungen, den alten Radio-Röhrenempfänger, in vereinzelten Haushalten schwarzweiß Fernseher mit nur einem Programm in den Abendstunden. Auf Deutschlands Straßen bewegten sich knapp 1 Million PKWs –heute sind es 43 Millionen -- und Opel lag in der Beliebtheitsscala direkt hinter dem VW -Käfer.

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