Ankündigung des 39. Veterinärkongresses und des Anschlussseminars 2022 sowie ​Anmeldung zu den AHL-Seminaren des BbT

Stellenausschreibungen

Umfrage der BTK zur Situation in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Leitlinie zum Schlachthofpraktikum nach § 55 Abs. 2 und 3 TAPPV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Unsere Lebensmittel waren noch nie so sicher wie heute 1! Diese Tatsache droht im Zuge der überregionalen Lebensmittelskandale, wie z. B. um nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln 2013 und aktuell um Fipronil in Eiern, unterzugehen. Der Wunsch nach Krisenprävention rückt dabei stärker in den Fokus von Unternehmen, Überwachungsbehörden, Medien und Verbrauchern. Damit verbunden ist die Frage, welches Sicherheitsniveau tatsächlich gewährleistet und schließlich auch finanziert werden kann. Permanente Forderungen nach mehr Überwachungspersonal und schärferen Gesetzen bestärken beim Verbraucher die Illusion, dass es eine absolute Sicherheit geben könnte. Gerade der Verbraucher selbst spielt aber mit seinen tendentiell abnehmenden Kenntnissen über einen sachgerechten Lebensmittelumgang eine zunehmende Rolle beim Risikomanagement. Dabei wird auf die provokante Frage zugesteuert, inwieweit staatliche Eingriffe zur Sicherstellung des rechtlich vorgegebenen hohen Gesundheitsschutzniveaus geboten sind und ab wann ein unvernünftiges Verbraucherverhalten nicht mehr staatlich geschützt werden kann, sondern etwaige Schäden dann den allgemeinen Lebensrisiken zuzuordnen sind. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema Risiko- und Krisenmanagement mit vollzugsbehördlichen Erfahrungen.

Autor:
S. Ludwig
Landratsamt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göppingen

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