VbT-RLP - Deeskalationsseminar am 20. März 2019
im Hotel Moselblick in Winningen

Am 20. März 2019 veranstaltete die Vereinigung der Tierärztinnen und Tierärzte in der öffentlichen Veterinärverwaltung in Rheinland-Pfalz (VbT) ein Seminar zur Deeskalation im amtstierärztlichen Dienst mit dem Referenten Herrn Uwe Zissener.
Der Vorsitzende der Vereinigung Herr Dr. Rudolf Schneider begrüßte zu Beginn der Veranstaltung fast 50 Teilnehmer, zu der neben der Präsidentin der Landestierärztekammer Rheinland-Pfalz Frau Dr. Monika Hildebrand auch viele Tierärztinnen und Tierärzte aus der unteren Veterinärverwaltung und dem Landesuntersuchungsamt angereist waren.

2018 FAQ neue EU-HeimtierausweisePJG der LAV AG ED zu EU Heimtierverbringungen

Liebe KollegInnen,

Sie finden in der Anlage die überarbeitete Version der FAQ neue EU-Heimtierausweise der PJG der LAV-AG Ein- und Durchfuhr (AG ED) zu EU Heimtierverbringungen betreffend.

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrage
Dr. Letschert

Liebe KollegInnen,

der Artikel von Maisack und Rabitsch im Heft 4 2018 zur Plausibiitätsprüfung nach Artikel 14 (1) a) ii) anlässlich der Genehmigung langer grenzüberschreitender Transporte in Drittstaaten (ATD 4/2018, S. 209-215) hat sehr viel Aufmerksamkeit erfahren.

Wir möchten Ihnen die Möglichkeit geben den Artikel und Reaktionen darauf in Ruhe zu studieren:

Neben Presseberichten geben wir Ihnen die Stellungnahme des Herrn RA Andreas Krause, vom dbb Dienstleistungszentrum Ost, 10117 Berlin: Ist jeder Amtstierarzt, der eine Transportbescheinigung in ein „asiatisches oder vorderasiatisches Land“ ausstellt, ein potentieller Gehilfe zur Tierquälerei?

Die Text stehen zum Download zur Verfügung. Um die Downloads zu erreichen, melden Sie sich bitte an.

Zwei weitere Dokument sind hier extrahiert:

Deutscher Bundestag, Montag, 25. Juni 2018, öffentlichen Fachgesprächs des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft über Lebendtiertransporte in Drittländer

Quelle: https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2018/kw26-pa-landwirtschaft/556690

Für uns alle unfassbar verstarb am 10. November 2018 der Diplomveterinärmediziner Toby Pintscher im Alter von 57 Jahren. Sein plötzlicher Tod hat ihn aus einer Lebensphase gerissen, die beruflich und privat von Glück und Zuversicht geprägt war.

Toby Pintscher ist in Zwickau geboren und in Glauchau aufgewachsen. Nach Studium und Diplomarbeit an der   Karl-Marx-Universität Leipzig erhielt er am 1. September 1988 seine Approbation als Tierarzt. Das Fachgebiet Lebensmittelhygiene hatte er bereits frühzeitig zu seinem Schwerpunkt auserkoren. Seit 1989 war er im damaligen Bezirk Glauchau/Werdau, dem heutigen Landkreis Zwickau tätig. Zunächst leitete er die Veterinär-Hygiene-Inspektion, dann übernahm er die Leitung des Referates Lebensmittelüberwachung in der gleichen Dienststelle. Nachdem er den Vorbereitungslehrgang für den Veterinärdienst in der Verwaltung Sachsens absolviert und die Prüfung für den Fachtierarzt für Öffentliches Veterinärwesen abgelegt hatte, wurde er Amtstierarzt und Leiter des Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamtes des Landkreises Zwickau. Darüber hinaus erwarb er den Fachtierarzt für Lebensmittelhygiene und erhielt 1998 die Weiterbildungsbefugnis auf dem Gebiet Lebensmittelhygiene.2018 Toby Pintscher

Toby Pintscher engagierte sich für seine beruflichen Bestrebungen und Ziele zur Optimierung der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes auch auf standespolitischer Ebene. Im Bundesverband der beamteten Tierärzte fand er einen Wirkungskreis, der ihm hierfür die Chance bot. Als Vorstandsmitglied war er 1.Vizepräsident und Geschäftsführer des Verbandes, zugleich verantwortete er das Ressort „Lebensmittel“. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Organisation von

Kongressen und Seminaren. An erster Stelle ist hier der alljährlich stattfindende Internationale Veterinärkongress in Bad Staffelstein zu nennen. Mit Organisation des Kongresses baute er ein Netzwerk mit hoch qualifizierten Wissenschaftlern sowie Referenten und Moderatoren aus Praxis, Behörden und Ministerien auf. Besonderes Augenmerk legte er auch auf eine interdisziplinäre Betrachtung der Fragen und Probleme des Amtstierärztlichen Dienstes und gewann dafür Referenten spezieller Fachrichtungen, die über hohe Expertise verfügen. Seine Verbindungen reichten über die Grenzen Deutschlands hinaus.

Zu Kolleginnen und Kollegen in Österreich und der Schweiz, in Italien und Südtirol pflegte er einen regelmäßigen fachlichen Austausch.

Bei Beratungsgesprächen mit Politikern auf Bundes- und Landesebene vertrat er die Interessen der Mitglieder des Bundesverbandes ebenso wie bei Anhörungen zu Rechtssetzungsvorhaben im Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes engagiert und zielorientiert. Er pflegte den Kontakt zu Fachverbänden der Lebensmittel- und Fleischindustrie, zu Agrarverbänden sowie zu Pharmafirmen. Als Vertreter des Landes Sachsen gehörte er dem Deutschen Landkreistag an und konnte Unterstützung für die Arbeitsgemeinschaften Veterinärwesen auf der Ebene der Bundesländer erwirken.

Enge und auch freundschaftliche Verbindungen unterhielt er zum Bundesinstitut für Risikobewertung und zu den veterinärmedizinischen Bildungsstätten in Leipzig und Hannover. Die in Zusammenarbeit mit diesen Institutionen veranstalteten Fachseminare zu topaktuellen Themen wie beispielsweise Afrikanische Schweinepest, Tierärztliche Hausapotheken-Verordnung oder Exportzertifikate waren erfolgreich und stark nachgefragt.

Toby Pintscher war voller Zuversicht und Tatkraft, als er aus unserer Mitte gerissen wurde. Er füllte sein Ehrenamt mit Freude und mit hohem, persönlichem Engagement aus. Wir haben mit ihm einen Freund und Kollegen verloren, dem wir Hochachtung und Wertschätzung bewahren wollen. Sein Tod hinterlässt nicht nur in „seiner Familie“, dem BbT eine Lücke, die nicht so einfach zu schließen sein wird.

Wir sind sehr traurig!

Unsere aufrichtige Anteilnahme gilt seiner Mutter, den Kindern und seiner Claudia.

Dr. Holger Vogel
Präsident des BbT
Im Namen der Vorstände des BbT

 

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