Aktuelle Informationen:

  • Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern vom 05. April 2020 Link >>>
  • Absage des BbT-Kongresses und Anschlussseminars 2020 in Folge der Coronakrise vom 12. März 2020 Link >>>
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Verlag george & oslage bietet Fortbildungsveranstaltung für beamtete Tierärztinnen und Tierärzte an.

Die Rolle des Tierschutzbeauftragten in Schlachtunternehmen

Referenten: Dr. Rebecca Holmes

Die tierschutzrechtlichen Vorgaben im Zusammenhang mit der Schlachtung sollen sicherstellen, dass der Stress und das Leiden für die Tiere am Tag der Schlachtung ab der Ankunft am Schlachtbetrieb so gering wie möglich gehalten werden. Die tierschutzrechtlichen Vorgaben am Schlachtbetrieb ergeben sich aus dem Tierschutzgesetz, der Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 über den Schutz von Tieren zum Zeitpunkt der Tötung und der Tierschutzschlachtverordnung. Darüber hinaus bieten Handbücher von verschiedenen Institutionen praktische Lösungsansätze für die Umsetzung von Tierschutzanforderungen im Schlachtbetrieb.

Verlag george & oslage bietet Fortbildungsveranstaltung für beamtete Tierärztinnen und Tierärzte an.

Qualitätsgesicherte Datenerfassung und Schulungsmaterial // Für Tierärzte
Referenten: Dr. Patric Maurer, Dr. Michael Koch
Online-Seminar

ATF-Stunden: 2 (werden beantragt)

Valide Daten aus der amtlichen Schlachttier- und Fleischuntersuchung sind die Basis zur Verbesserung der Tiergesundheit und Lebensmittelsicherheit.

von Oliver Klein, Datum: 08.07.2020 18:00 Uhr (Quelle ZDF: https://www.zdf.de/nachrichten/wirtschaft/schweinezucht-toennies-tierschutz-100.html)

Große Schlachthöfe mussten wegen Corona-Ausbrüchen schließen. Masttieren geht es nun noch schlechter als eh schon. Im Extremfall müssen gesunde Tiere getötet und entsorgt werden.

Bis zu 30.000 Schweine werden normalerweise täglich bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück geschlachtet. Doch seit dem Corona-Ausbruch in der Fleischfabrik stehen die Bänder still. Das stellt die zuliefernden Schweinezüchter vor Platzprobleme.

Die Situation ist verfahren. Gleich zwei große Schlachthöfe mussten wegen Corona-Ausbrüchen dicht machen: Der Tönnies-Schlachthof im nordrhein-westfälischen Rheda-Wiedenbrück und auch der Putenschlachtbetrieb Geestland in Wildeshausen in Niedersachsen. Die Schließung bringt die streng durchgetakteten Lieferketten der Branche durcheinander.

 

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

Gegenwärtig sehen wir uns unter veränderten Rahmenbedingungen in der Pflicht, die Aufgaben in der Tierseuchenbekämpfung, der Lebensmittelhygiene und auch des Tierschutzes zu erfüllen. Diese Aufgaben sind durch die notwendige Fokussierung der Gesellschaft auf die Überwindung der Coronavirus-Pandemie etwas weniger in medialer Aufmerksamkeit.
Gravierende Lücken in der Lebensmittelsicherheit durch zurückgefahrene Überwachung, um etwa eine „Bürokratieentlastung“ der Produktionsbetriebe herbeizuführen, können zu schwerwiegenden Auswirkungen führen. Das dauerhafte Vertrauen in die Sicherheit der Lebensmittel muss gerade in der jetzigen Situation gewährleistet sein. Gleiches gilt für die Schlachttier- und Fleischuntersuchung und die Aufrechterhaltung des Tierhandels. Die Versorgungssicherheit mit Lebensmitteln ist eben kein Selbstlauf! Geschichtlich ist dies nicht mehr jedem präsent. Wie sollte es auch, bei der beliebigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln.

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