Unsere Lebensmittel waren noch nie so sicher wie heute 1! Diese Tatsache droht im Zuge der überregionalen Lebensmittelskandale, wie z. B. um nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln 2013 und aktuell um Fipronil in Eiern, unterzugehen. Der Wunsch nach Krisenprävention rückt dabei stärker in den Fokus von Unternehmen, Überwachungsbehörden, Medien und Verbrauchern. Damit verbunden ist die Frage, welches Sicherheitsniveau tatsächlich gewährleistet und schließlich auch finanziert werden kann. Permanente Forderungen nach mehr Überwachungspersonal und schärferen Gesetzen bestärken beim Verbraucher die Illusion, dass es eine absolute Sicherheit geben könnte. Gerade der Verbraucher selbst spielt aber mit seinen tendentiell abnehmenden Kenntnissen über einen sachgerechten Lebensmittelumgang eine zunehmende Rolle beim Risikomanagement. Dabei wird auf die provokante Frage zugesteuert, inwieweit staatliche Eingriffe zur Sicherstellung des rechtlich vorgegebenen hohen Gesundheitsschutzniveaus geboten sind und ab wann ein unvernünftiges Verbraucherverhalten nicht mehr staatlich geschützt werden kann, sondern etwaige Schäden dann den allgemeinen Lebensrisiken zuzuordnen sind. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema Risiko- und Krisenmanagement mit vollzugsbehördlichen Erfahrungen.

Autor:
S. Ludwig
Landratsamt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göppingen

Unsere Lebensmittel waren noch nie so sicher wie heute 1! Diese Tatsache droht im Zuge der überregionalen Lebensmittelskandale, wie z. B. um nicht deklariertes Pferdefleisch in Lebensmitteln 2013 und aktuell um Fipronil in Eiern, unterzugehen. Der Wunsch nach Krisenprävention rückt dabei stärker in den Fokus von Unternehmen, Überwachungsbehörden, Medien und Verbrauchern. Damit verbunden ist die Frage, welches Sicherheitsniveau tatsächlich gewährleistet und schließlich auch finanziert werden kann. Permanente Forderungen nach mehr Überwachungspersonal und schärferen Gesetzen bestärken beim Verbraucher die Illusion, dass es eine absolute Sicherheit geben könnte. Gerade der Verbraucher selbst spielt aber mit seinen tendentiell abnehmenden Kenntnissen über einen sachgerechten Lebensmittelumgang eine zunehmende Rolle beim Risikomanagement. Dabei wird auf die provokante Frage zugesteuert, inwieweit staatliche Eingriffe zur Sicherstellung des rechtlich vorgegebenen hohen Gesundheitsschutzniveaus geboten sind und ab wann ein unvernünftiges Verbraucherverhalten nicht mehr staatlich geschützt werden kann, sondern etwaige Schäden dann den allgemeinen Lebensrisiken zuzuordnen sind. Der Beitrag gibt einen Überblick zum Thema Risiko- und Krisenmanagement mit vollzugsbehördlichen Erfahrungen.

Autor:
S. Ludwig
Landratsamt Göppingen
Pappelallee 10
73037 Göppingen

Grußwort des BbT Präsidenten anlässlich der Jahrestagung des Landesverbandes der Amtstierärztinnen und Amtstierärzte Hessen e.V. am 15.11.2017 in Grünberg

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Landesverbandsvorsitzende Maria Dolderer-Litmeyer,

gern überbringe ich Ihnen die besten Grüße des Bundesverbandsvorstandes. Wir wissen sehr wohl, dass die notwendige Basisarbeit in den Landesverbänden geleistet wird.
Die Landesverbände sind in jedem Bundesland aufgestellt und können jedes Mitglied, aber auch die Nichtmitglieder in der Amtstierärzteschaft erreichen.
Diese ehrenamtliche Arbeit ist m.E. oft nicht so wertgeschätzt.

Aber: Was können wir tun?
Alle reden immer von Netzwerkbildung.
Wir haben eines, nur kommt es darauf an es zu leben.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des LbT Bayerns,

gern komme ich zu Ihnen nach Bayern. Ich werde hier immer sehr freundlich empfangen und dies, obwohl ich quasi aus Preußen komme. Das heißt, alte Klischees der Vergangenheit werden auf berufsständischer Ebene nicht unbedingt bedient.
In der großen Politik ist das wohl oft anders. Wer könnte heute schon sagen, wie die neue Bundesregierung zusammengesetzt sein wird. Haben wir als deutsche Tierärzteschaft doch in punkto Hausapothekenverordnung und Nutztierhalteverordnung eine Erwartungshaltung und brauchen griffige Lösungsansätze.
Als Tierärzte haben wir in der Politik und der Wirtschaft nur wenig Lobby. Umso wichtiger ist es, berufsständische Meinungsverschiedenheiten nicht öffentlich auszutragen, sondern vielmehr nach interner Diskussion nach außen geschlossen aufzutreten.

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