30.03.2009 – Pressemeldung 1/09: Gesunde Tiere und sichere Lebensmittel durch Fortbildung! BBT-Kongress 2009


Breit gestreute Themen kennzeichnen die Fortbildung der Amtstierärzte auf dem 28. Internationalen Veterinärkongress vom 26. bis 28. April in Bad Staffelstein. Von Fachleuten u. a. aus dem Bundesverbraucherschutzministerium, dem Friedrich-Loeffler-Institut sowie dem Bundesinstitut für Risikobewertung werden aktuelle Fachthemen vorgestellt. Doch auch europäische und nationale Agrarpolitik werden zur Sprache kommen. Prominentester Redner wird Herr Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär, aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und

Verbraucherschutz sein. Zum Kongress werden über 500 Teilnehmer aus ganz Deutschland und den Mitgliedsstaaten erwartet. „Damit sich Amtstierärzte kompetent den Anforderungen stellen können, betreiben wir beständig Fortbildung“, stellte Präsident Dr. Stöppler angesichts des von Vielfalt gekennzeichneten Kongress-Programmes fest. Aktuelle Tierseuchen- und Zoonosenpolitik steht am Anfang der Veranstaltung. Über Erfahrungen mit der flächendeckenden Impfung gegen die Blauzungenkrankheit in den deutschen Rinder- und Schafbeständen wird ebenso berichtet wie über praktische Erfahrungen zu den Bekämpfungsmaßnahmen bei den jüngsten Vorkommnissen der Vogelgrippe im Landkreis Cloppenburg. Auch die tierärztliche Verantwortung in einer europäischen Zoonosenvorbeugung kommt zur Sprache. Die bekannte Zunahme an Informationsvielfalt für den Verbraucher wird ebenfalls kritisch betrachtet werden. Zur modernen Überwachungsstrategie, die sich am Risiko orientiert, das von einzelnen Lebensmitteln ausgehen kann, wird eine Bestandsaufnahme vorgestellt. Interessant dürfte auch ein Beitrag zur automatischen Fliegenbekämpfung sein. Nicht zuletzt werden Themen zum Wohlbefinden der Tiere von verschiedenen Referenten aufgegriffen. Tierschutzprobleme wie das „Animal Hoarding“, ein unkontrolliertes Sammeln von lebenden Haustieren, die letztlich verwahrlosen, wird ebenso diskutiert, wie der Tierschutz im Rahmen von Schlachthofkontrollen. Dieses spezielle Problem behandeln Experten in einem Anschlussseminar. Sie werden aus unterschiedlichen Regionen Europas erwartet, um sich vertieft mit Theorie und Praxis beim Schlachten zu befassen.

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