Pressemitteilung zum 37. Internationalen Veterinärkongress am 23./24. April 2018


Bad Staffelstein, 23. April 2018 

Afrikanische Schweinepest: Bundesverband der beamteten Tierärzte fordert eindeutiges Bekenntnis der Agrarministerkonferenz zu erweiterten veterinärrechtlichen Eingriffsmöglichkeiten

Der Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), Holger Vogel, fordert noch vor der parlamentarischen Sommerpause rechtliche Nachbesserungen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). Ein klares Bekenntnis der Agrarministerkonferenz dazu auf der Sitzung in der nächsten Woche wäre ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel zu erreichen. „Die ASP wird die zuständigen Behörden vor bisher in der Seuchenbekämpfung nicht gekannte Probleme stellen“, so Vogel. Dies gelte insbesondere bei einem Ausbruch bei Wildschweinen, die für die Seuche genauso empfänglich sind wie Hausschweine. „Unser Tiergesundheitsrecht ist zu sehr auf die Seuchenbekämpfung bei Haustieren zugeschnitten“, betont Vogel. Bei der Wildschweinepest müsse man ähnlich rigide Maßnahmen anordnen können wie in Tschechien. Dort habe man eine sog.

Zweite Pressemitteilung zum 36. Internationalen Veterinärkongress 2017

Mittwoch, 26. April 2017

Amtstierärztlicher Dienst auf verlorenem Posten?

Die Geflügelpest und die ständige Zunahme von Tierschutzproblemen bringt es an den Tag: Die Mandatsträger des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT) haben auf ihrer Frühjahrstagung erneut ein erhebliches Personaldefizit in allen Bereichen der öffentlichen Veterinärverwaltung festgestellt. Die bisherige Hoffnung, dass die Personalverantwortlichen in den Kreisen, kreisfreien Städten und Ländern im Rahmen Ihrer Fürsorgepflicht längst überfällige Schritte einleiten, hat sich leider nicht erfüllt. Deshalb hat der BbT ein eigenes Projekt zur Personalbedarfsermittlung auf den Weg gebracht.

Pressemitteilung zum 36. Internationalen Veterinärkongress am 24./25. April 2017

Bad Staffelstein, 19. April 2017

Illegaler Welpenhandel: Falsch verstandene Tierliebe treibt Amtstierärzte ins Dilemma
BbT-Kongress: Auch Veterinäre immer öfter Zielscheibe von Gewaltattacken

Mit dem illegalen Handel von Hunden lassen sich gute Geschäfte machen. Auch Privatpersonen "adoptieren" oft kuschelige Welpen aus dem Ausland. Viele bedenken dabei nicht, dass die Einfuhr solcher Tiere nach Deutschland einen sicheren Schutz gegen die Einschleppung der Tollwut voraussetzt. Der ist aber in der Regel erst ab einem Alter von 15 Wochen gegeben, wenn die Impfung der Welpen wirksam geworden ist. Werden jüngere,  illegal eingeführte Welpen aufgegriffen, müssen sie mehrere Wochen in Quarantäne, und das in einem Alter, in dem sie für ihre weitere Entwicklung dringend auf enge Kontakte mit anderen Hunden oder Menschen als Bezugspersonen angewiesen sind.

Bad Staffelstein, 27. April 2016

Bundesverband der beamteten Tierärzte fordert effektive Verwaltungs-­ und Führungsstrukturen in der Veterinärverwaltung

Der Präsident des Bundesverbandes der beamteten Tierärzte (BbT), Holger Vogel, fordert die Landesregierungen auf, sich bei anstehenden Entscheidungen zur Organisation der Veterinärverwaltung in den Bundesländern an den Grundsätzen der Effektivität zu orientieren. Das bedeute im Wesentlichen eine Stärkung der Ämter auf der Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte und dort eine weitestgehende Bündelung der Aufgaben, einschließlich der Lebensmittelüberwachung und des Vollzugs. "Wir wissen aus jahrzehntelanger Erfahrung, dass die Ortsnähe und Kompetenz der lokalen Veterinärämter der beste Garant für eine erfolgreiche Arbeit ist", betont Vogel. Zudem sicherten kurze Wege auch eine kostengünstige Aufgabenerledigung und einen bestmöglichen Personaleinsatz. “Zusätzlich fordern wir eine Stärkung der Mittelbehörden, damit die Kommunikation mit den Landesministerien verbessert wird”, so Vogel weiter. Damit werde auch dem Interesse des Staates an einer steuernden Aufsicht entsprochen. Auslöser dieser Pressemitteilung war ein Seminar des BbT im Anschluss an den Jahreskongress in Bad Staffelstein, in dem Auswirkungen von Mängeln in Organisations­- und Führungsstrukturen und ungerechtfertigter strafrechtlicher Verfolgung von Amtstierärztinnen und Amtstierärzten auf die Gesundheit der Betroffenen aufgezeigt wurden. “Bedauerlicherweise müssen wir feststellen, dass Führungsfehler nicht nur auf die jeweilige Organisationseinheit beschränkt sind, sondern häufig in den Ministerien beginnen, den ganzen Verwaltungsstrang betreffen und ihren größten Einfluss dann auf der Ebene der Veterinärämter entfalten”, betont Präsident Vogel.

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