Arzneimittelüberwachung

Online-Seminar bei "george & oslage" Verlag und Medien GmbH, Haus Cumberland, Kurfürstendamm 194, 10707 Berlin (T 030 700 159 682, F 030 700 159 510, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!)

Diese Fortbildung wurde in Kooperation mit dem LAVES (Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) am 25.01.2017 durchgeführt. Seit dem 11.3.2015 ist das LAVES in Niedersachsen für die Überwachung der Antibiotika-Minimierung zuständig. Die Erstellung von Maßnahmenplänen ist aber durchaus für manche Tierärzte und Landwirte noch problematisch. Und es gibt immer noch Fragen zur 16.

Knapp 200 Teilnehmer haben am 29. November 2012 gespannt die Vorträge auf dem gemeinsam mit der Tierärztlichen Hochschule Hannover veranstalteten SeminaTrinkwasserseminar 11. Nov. 2012 - r des BbT zur Tränkwasserhygiene verfolgt. Bereits Minister Lindemann hatte in seinem Grußwort auf die Bedeutung der Versorgung der Tiere mit einwandfreiem Wasser hingewiesen. Es scheint alles andere als selbstverständlich zu sein, dass das auch gelingt. Viele Landwirte scheinen zu glauben, dass mit der Verwendung von Stadtwasser anstelle von Brunnenwasser eigentlich alle Probleme gelöst sein müssten. Dem ist aber definitiv nicht so. Vielmehr muss man nach der Veranstaltung den Eindruck gewinnen, dass die Qualität des Tränkwassers deutlich verbesserungsfähig - wenn nicht sogar -bedürftig - ist. Aber offensichtlich nicht nur die Qualität, sondern auch die Wasserversorgung der Tiere allgemein: Die Probleme fangen bei der Montagehöhe der Tränkstellen, dem Wasserdruck im System und der Funktionsfähikeit der Tränkenippel an (Durchflussraten). Gerade

Mit Schreiben vom 07.12.2011 und 25.01.2012 hatte der BbT bereits zu den Vorläufer-Entwürfen eines Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes Stellung genommen.
Im vorliegenden Entwurf wurde unsere Position zumindest teilweise aufgegriffen. Insbesondere begrüßen wir, dass primär die Tierhalter in den Fokus der Verantwortlichkeit kommen. Allerdings sehen wir unser zentrales Anliegen der risikoorientierten Tierarzneimittel-Überwachung in landwirtschaftlichen Betrieben nicht ausreichend berücksichtigt: Zum Einen muss der Schwerpunkt auf der Überwachung des ordnungsgemäßen Einsatzes von Antibiotika liegen, zum Anderen muss den zuständigen Behörden ein abgestufter Maßnahmenkatalog zur Verfügung gestellt werden. Bedeutsam ist auch, dass nach dem vorliegenden Entwurf eine neue, intensive Überwachungsqualität geschaffen wird. Eine Aufwands- bzw. Kostenabschätzung zu deren Erfüllung fällt allerdings zum gegenwärtigen Zeitpunkt äußerst schwer.

Zur Stellungnahme im Detail:

Mit Schreiben vom 07.12.2011 hatte sich der BbT bereits zum Vorläufer-Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arzneimittelgesetzes geäußert. Diese jetzige Stellungnahme steht in der Kontinuität der seinerzeitigen Positionierung:


"Der Entwurf wird unserem Anspruch an eine risikoorientierten Überwachung weiterhin nicht gerecht, da er die entscheidende Informationsbeschaffung über die tatsächlich abgegebenen und eingesetzten Mengen an Tierarzneimittel als „Holschuld“ der zuständigen Behörden – i.e. der Veterinärämter – festschreibt. Eine im Einzelfall bestehende Möglichkeit, auf konkrete Anforderung der Behörde die entsprechenden Daten vorlegen zu müssen, stellt diese in das – pflichtgemäße – Ermessen der Ämter und führt zu einer Verhältnismäßigkeitsprüfung. Hier plädieren wir entschieden dafür, die bereits vom gesamten Berufsstand der Tierärzteschaft vorgelegten Vorschläge aufzugreifen und die gesetzgeberische Option zu schaffen, in einer Verordnung Regelungen über eine verpflichtende Nutzung einer sowohl vom Tierarzt wie vom Landwirt zu bedienenden einheitlichen Datenbank mit den Angaben zur Dokumentation von Bezug und Verbleib der Tierarzneimittel zu treffen

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