Sehr gehrte TeilnehmerInnen des 38. Bbt-Kongress 2019 und des Anschlussseminares,
die Präsentationen des Kongresses, soweit sie zur Verfügung stehen, sind eingestellt. W
ir bemühen uns, Ihnen so schnell als möglich auch die Präsentationen zum Anschlussseminar zur Verfügung zustellen. Sofern Sie noch keinen Zugang zu unserer Homepage besitzen, werden Ihnen in den nächsten Wochen die Zugangsdaten per Email zugesandt. Bitte achten Sie auf Eingänge in Ihrem Spamordner Ihres Mailpostfachs. Haben Sie also bitte noch etwas Geduld. Danke

 

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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS

EDITORIAL 2/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten ...“ (J. W. v. Goethe)

Genau das war sinngemäß das Ziel des 38. Internationalen Veterinärkongresses in Bad Staffelstein.

700 Teilnehmer aus dem deutschen Sprachraum konnten sich anhand von 26 Fachreferaten aus Wissenschaft und Verwaltungspraxis informieren, diese hinterfragen und diskutieren.

Die Schwerpunkte aus Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und der Lebensmittelhygiene waren zum Teil mit Brisanz geladen.............

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Das Kamel als Nahrungsmittellieferant nimmt auch im 21. Jahrhundert bei der einheimischen Bevölkerung in Marokko eine zentrale Stellung ein und wird nach der Schlachtung fast vollständig verwertet. Dabei wird einer möglichen negativen Belastung durch Rückstände keine besondere Beachtung geschenkt. Dieser Überblick über die Elemente Cadmium, Blei und Quecksilber verdeutlicht aber, dass je nach Region Marokkos ein generelles Gefährdungspotential gegeben ist. Ein Tierkollektiv von 20 Kamelen (Gesamtproben n=3024 Einzelanalysen) bildete die Basis für ein regionsspezifisches Monitoringmodell. Dabei wurden bei jedem der drei untersuchten Schwermetalle bis zu drei Tieren die zulässigen Höchstwerte der gesamten deutschen Grenzvorgaben bzw. die der FAO/WHO überschritten. Die Nachweisversuche bei den Futtermitteln verliefen negativ, allerdings ergab die Untersuchung von Trinkwasser deutlich höhere Werte bezogen auf deutsche Vorgaben, bzw. die der FAO/WHO. Von einem Eintrag in die Lebensmittelkette kann aufgrund dieser Datenlage ausgegangen werden und es wurde daher in einer weiteren Studie ein Monitoringkonzept für Marokko unter Berücksichtigung der dortigen Labor- und Überwachungskapazitäten
erstellt.

AutorInnen
Dr. Susanne Kaufmann, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. A. Stolle
Institut für Hygiene und Technologie der Lebensmittel tierischen Ursprungs
Ludwig-Maximilians-Universität München
Schönleutnerstraße 8
85764 Oberschleißheim

Prof. Dr. Ahmed Daoudi
Groupe Koutoubia
Rue Ibn Khaldoun
20800 Mohammadia/MAROKKO

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