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Die Tätigkeit als beamtete Tierärztin oder beamteter Tierarzt im Öffentlichen Veterinärdienst des Landes Rheinland-Pfalz setzt grundsätzlich einen Befähigungsnachweis für den Öffentlichen Veterinärdienst zusätzlich zur Approbation als Tierarzt voraus.

Das Procedere und die tatsächlichen Voraussetzungen weichen zwischen den verschiedenen Arbeitgebern in Rheinland-Pfalz von einander ab. Natürlich haben Bewerberinnen und Bewerber bessere Einstellungschancen, wenn sie die Befähigung für Tierärzte im Verwaltungsdienst des Öffentlichen Veterinärwesens nachweisen können. Dieser Befähigungsnachweis wird durch Teilnahme an Referendariaten und/oder Weiterbildungskursen mit anschließenden Fachprüfungen erreicht. Die Ausrichtung dieser Referendariate und Kurse liegt in den Händen der Bundesländer, welche Inhalte, Dauer und Prüfungsmodalitäten in Verordnungen geregelt haben.

Rheinland-Pfalz führt keine eigenen Ausbildungskurse oder -referendariate durch. Die für den Veterinärdienst zuständigen Körperschaft (Landkreise und Landesregierung) stellen Tierärztinnen und Tierärzte zum Teil auch ohne Befähigungsnachweis im Angestelltenverhältnis ein und schicken sie nach bestandener Probezeit auf Ausbildungskurse in andere Bundesländer. Die Kosten der Weiterbildung können, müssen aber nicht, vom Arbeitgeber getragen, ggf. auch anteilig, werden. Nach erfolgreichen Erwerb des Befähigungsnachweises kann eine Verbeamtung der/s Mitarbeiterin/ers erfolgen.

Folgende Bundesländer bieten Weiterbildungsangebote für Tierärztinnen/Tierärzte im Verwaltungsdienst des Öffentlichen Veterinärwesens an /z.B.: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt).