Sehr gehrte TeilnehmerInnen des 38. Bbt-Kongress 2019 und des Anschlussseminares,
die Präsentationen des Kongresses, soweit sie zur Verfügung stehen, sind eingestellt. W
ir bemühen uns, Ihnen so schnell als möglich auch die Präsentationen zum Anschlussseminar zur Verfügung zustellen. Sofern Sie noch keinen Zugang zu unserer Homepage besitzen, werden Ihnen in den nächsten Wochen die Zugangsdaten per Email zugesandt. Bitte achten Sie auf Eingänge in Ihrem Spamordner Ihres Mailpostfachs. Haben Sie also bitte noch etwas Geduld. Danke

 

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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS

EDITORIAL 2/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten ...“ (J. W. v. Goethe)

Genau das war sinngemäß das Ziel des 38. Internationalen Veterinärkongresses in Bad Staffelstein.

700 Teilnehmer aus dem deutschen Sprachraum konnten sich anhand von 26 Fachreferaten aus Wissenschaft und Verwaltungspraxis informieren, diese hinterfragen und diskutieren.

Die Schwerpunkte aus Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und der Lebensmittelhygiene waren zum Teil mit Brisanz geladen.............

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2014 Fleischhygiene Referenten

Das Seminar „Aktuelle Entwicklung der risikoorientierten Fleischuntersuchung“ am 18. Juni 2014 wurde in nunmehr schon bewährter Weise gemeinsam von der TiHo Hannover und dem BbT in der Hochschul-Aula in Hannover ausgerichtet .

Über 300 Teilnehmer trafen sich, um den interessanten Vorträgen der Referenten verschiedenster Verwaltungsebenen, wissenschaftlicher Einrichtungen und von Wirtschaftsbeteiligten zu folgen.
Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Herrn Dr. Gerhard Greif, wurde die Vortragsveranstaltung durch Herrn Dr. Hartwig Kobelt, BMEL, mit einem Vortrag über die meist verbreiteten Irrtümer aus Sicht des BMEL bezüglich der Neuordnung der amtlichen Fleischuntersuchung bei Hausschweinen eingeleitet. Anhand von zehn Thesen stellte er die Erwägungsgründe des Gesetzgebers dar und gewährte Einblicke in die nicht immer einfach nachzuvollziehenden Mechanismen der Kompromissfindung.

Dr. Kobelt positionierte sich auch zu der vom BbT geforderten Tiergesundheitsdatenbank und konnte unter den derzeitigen Rahmenbedingungen noch keine Verpflichtung des Bundesministeriums dafür auf nationaler Ebene ableiten. Dagegen sprächen insbesondere datenschutzrechtliche und politische Gründe. Das bedeutet nach der aktuellen Rechtsentwicklung, dass zunächst auf lokaler betrieblicher Ebene ein Datenmanagement organisiert werden muss.
Thematisch wurde in den folgenden Vorträgen der Bogen gespannt von der Ausgestaltung der Lebensmittelketteninformation, der bundeseinheitlichen Handlungsempfehlung der AFFL zur VO (EG) 219/2014 und den Einsatzmöglichkeiten multiserologischer Untersuchungsmethoden bis hin zur Gebührenkalkulation und der Demonstration implementierter Datenmanagementsyteme in Schlachtbetrieben. 
Über den Paradigmenwechsel in der amtlichen Fleischuntersuchung wurde eine lebhafte Diskussion auf sachlicher Ebene geführt, wofür im Nachhinein sowohl den Referenten als auch dem Auditorium gedankt werden darf.
Die Umsetzung der Neuregelungen speziell in Kleinbetrieben konnte in dem Seminar  aus verschiedenen Gründen nicht thematisiert werden. Es ist erkennbar, dass diesbezüglich weiterer Informationsbedarf besteht und diese Thematik in Folgeveranstaltungen zu berücksichtigen ist.
Die hohen Teilnehmerzahlen und das positive mündliche Feedback während und nach der Veranstaltung sind für die Veranstalter Ansporn dieses Fortbildungsformat weiterzuentwickeln. 
Die auf dem Seminar gehaltenen Vorträge werden von den Referenten unter Wahrung der Urheberrechte dem BbT zur Verfügung gestellt und sind als Anhang beigefügt. 

Dipl.-vet.-med. Toby Pintscher
Vizepräsident

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