Ankündigung des 39. Veterinärkongresses und des Anschlussseminars 2022 sowie ​Anmeldung zu den AHL-Seminaren des BbT

Stellenausschreibungen

Umfrage der BTK zur Situation in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Leitlinie zum Schlachthofpraktikum nach § 55 Abs. 2 und 3 TAPPV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS 3/2021

Liebe Leserinnen und Leser,

„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“
sagte Willy Brandt (*1913-1992) als Bundeskanzler in seiner 1. Regierungserklärung.
Heute wünschte man sich zudem, dass Demokratie mit mehr Vernunft und Respekt geschähe. Fehlt sie doch oft, die Mehrheit für Vernünftiges und Durchdachtes. Lobbyismus und Profilsucht prägen häufig die Wahrnehmung von Parteien, Regierungen und Parlamenten.
Bald stehen Bundestags- und verschiedene Landtagswahlen an. Ein Wettstreit um Mehrheiten und damit um Positionen der Macht ist zu beobachten. Da könnte man gleich mit einem Zitat von Hans-Jochen Vogel (1926-2020) „Macht muss dienen!“ fortfahren…
Hier drängt sich die Frage auf: Wem? Den Menschen, der Umwelt, den Tieren…?!

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Das Seminar "Flüssigfütterung beim Schwein - Herausforderungen aus Sicht der Technik, der Hygiene und der Arzneimittelanwendung" am 13. Juni 2013, wiederum gemeinsam ausgerichtet von der TiHo Hannover und dem BbT in der Hochschul-Aula in Hannover, war trotz weiterer Veranstaltungen in enger zeitlicher Nähe, die sich an die gleiche Zielgruppe richteten, erfreulich gut besucht. In der Konzeption angelehnt an das Vorläuferseminar zur Tränkwasserhygiene im letzten November, wurde ein breiter Bogen von einer grundsätzlichen Betrachtung der Futtermittelhygiene, der eingesetzten Technik und sachgerechten Maßnahmen zur Hygieneverbesserung über die Mikroflora bis zur Medikation mit Indikationen und praktischen Hinweisen geboten.

Durch den Erfolg sehen sich die Veranstalter ermutigt, die Fortbildungsreihe fortzusetzen. Anlass dazu bietet insbesondere die nunmehr von den parlamentarischen Gremien verabschiedete 16. AMG-Novelle, deren Verkündung im Bundesgesetzblatt in den nächsten Tagen erwartet wird. Die verbleibenden Monate bis zum Zeitpunkt des Inkraftretens ein halbes Jahr nach der Verkündung werden in den zuständigen Ministerien geprägt sein von der Vorbereitung der für die Meldungen über vorgenommene antibiotische Behandlungen erforderlichen Eingabemasken und der Anpassung der vertraglichen Regelungen zu HI-Tier, wo die Datenbank angesiedelt sein soll. Offen ist zur Zeit, welche Rolle die Möglichkeit der Drittbeauftragung von Tierärzten hinsichtlich der Vornahme der Meldung und hierbei wiederum die QS-GmbH spielen wird. Spätesten im dritten Quartal 2014, wenn die ersten Kennzahlen vorliegen und Maßnahmen bei auffällig hohen Werten ergriffen werden müssen, erhalten die mit den beiden Seminaren vermittelten Erkenntnisse aktuelle Relevanz.

Die auf dem Seminar gehaltenen Vorträge sind als Anhang beigefügt.

Mitglieder können nach erfolgter Anmeldung den Beitrag kommentieren.

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