Aktuelle Informationen:

  • Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern vom 05. April 2020 Link >>>
  • Absage des BbT-Kongresses und Anschlussseminars 2020 in Folge der Coronakrise vom 12. März 2020 Link >>>
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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS 1/2020

„Wo immer ein Tier in den Dienst des Menschen gezwungen wird, gehen die Leiden, die es erduldet, uns alle an.“ (Albert Schweitzer, 1875 - 1965)
Dies gilt in besonderem Maße für uns Tierärzte.
Die Kette der Unzulänglichkeiten im Umgang mit Tieren ist derzeit ziemlich lang. Wir, als Amtstierärzte, kennen sie alle. Wir sind oft kraftlos, machtlos und resigniert.

Unzulängliche Betäubungsgeräte im Einsatz auf den Schlachtstätten, unzulängliche Transporte den Märkten folgend, unzulängliche Haltungsbedingungen dem Preisdruck geschuldet, unzulängliche Tierschutzüberwachungen angesichts der gesellschaftlichen Kräfteverhältnisse, unzulänglicher Konsum von Lebensmitteln tierischen Ursprungs als verfehlte gesellschaftliche Entwicklung.

„Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“ (Albert Schweitzer)

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Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung am Beispiel von NRW unter Berücksichtigung des Rechtsinstruments der Tierseuchenverfügung bzw. –verordnung

 

Die Rechtsform der Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchen­bekämpfung (i.e. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) wird speziell in NRW seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Als Alternativen kommen eine Tierseuchenverfügung in Form einer Allgemeinverfügung oder eine Tierseuchenverordnung in Betracht. Letztere ist nach allgemeiner Wahrnehmung mit dem Makel behaftet, nur mit Verzögerung wirksam zu werden, da der Verkündungsweg u. U. mehrere Tage in Anspruch nimmt. Kompensatorisch wurde in der Vergangenheit im Sperrbezirk und teilweise auch im Beobachtungsgebiet der Weg der Zustellung durch Boten gewählt. Teilweise wird unter Hinweis auf die Rechtssystematik des Tierseuchenrechts in Frage gestellt, dass ein Restriktionsgebiet durch ordnungsbehördliche Tierseuchen­verordnung bestimmt werden kann.

Newcastle-Disease (ND) bei Tauben - Veterinärbehördliches Vorgehen

Immer wieder kommt es vor, dass ND in reinen Taubenhaltungen festgestellt wird. Hinsichtlich des behördlichen Vorgehens ist die Geflügelpest-Verordnung in der Fassung der Bekanntmachung vom 20. Dezember 2005 (BGBl. I S. 2663) einschlägig, da diese Verordnung durch die Geflügelpest-Verordnung vom 18. Oktober 2007 (BGBl. I S. 2348) zwar aufgehoben wurde, aber durch § 67 II dieser Verordnung speziell bei ND weiter anzuwenden ist.
Damit müsste eigentlich de jure bei der Feststellung von ND bei Tauben ein Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet eingerichtet werden (§ 15 und § 16).

icon Expertise zur Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchenbekämpfung am Beispiel von NRW unter Berücksichtigung der Rechtsinstrumente der Tierseuchenverfügung bzw. –verordnung

Die Rechtsform der Einrichtung von Restriktionsgebieten im Rahmen der Tierseuchen­bekämpfung (i.e. Sperrbezirk und Beobachtungsgebiet) wird speziell in NRW seit einiger Zeit kontrovers diskutiert. Als Alternativen kommen eine Tierseuchenverfügung in Form einer Allgemeinverfügung oder eine Tierseuchenverordnung in Betracht. Letztere ist nach allgemeiner Wahrnehmung mit dem Makel behaftet, dass der Verkündungsweg u. U. mehrere Tage in Anspruch nimmt und sie deshalb nur mit Verzögerung rechtswirksam wird. Kompensatorisch wurde in der Vergangenheit im Sperrbezirk und teilweise auch im Beobachtungsgebiet der Weg der Zustellung durch Boten gewählt. Teilweise wird unter Hinweis auf die

Blauzungenkrankheit in Mitteleuropa: Erste Erfahrungen mit der flächendeckenden Impfung

F.J. Conraths, J. Gethmann, C. Probst, B. Hoffmann, M. Beer, T.C. Mettenleiter
Friedrich-Loeffler-Institut, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit

Am 21. August 2006 wurde die Blauzungenkrankheit, eine nicht-kontagiöse, von Culicoides spp. (Gnitzen) übertragene Infektion mit einem

Entwurf einer Ersten Verordnung zur Änderung der Viehverkehrsverordnung in der Fassung, wie sie nunmehr dem Bundesrat zugeleitet worden ist: Die Behandlung der Verordnung ist für die Sitzung des Bundesrates am 18.12.2009 vorgesehen. Mit der Verordnung zur Änderung der Viehverkehrsverordnung werden Regelungen zur Durchführung der Verordnungen (EG) Nr. 933/2008 der Kommission vom 23. September 2008 zur Änderung des Anhangs der Verordnung (EG) Nr. 21/2004 des Rates in Bezug auf die Kennzeichnung der Tiere und den Inhalt der Begleitdokumente sowie Nr. 504/2008 der Kommission vom 6. Juni 2008 zur Umsetzung der Richtlinien 90/426/EWG und 90/427/EWG des Rates in Bezug auf Methoden zur Identifizierung von Equiden getroffen.

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