Sehr gehrte TeilnehmerInnen des 38. Bbt-Kongress 2019 und des Anschlussseminares,
die Präsentationen des Kongresses, soweit sie zur Verfügung stehen, sind eingestellt. W
ir bemühen uns, Ihnen so schnell als möglich auch die Präsentationen zum Anschlussseminar zur Verfügung zustellen. Sofern Sie noch keinen Zugang zu unserer Homepage besitzen, werden Ihnen in den nächsten Wochen die Zugangsdaten per Email zugesandt. Bitte achten Sie auf Eingänge in Ihrem Spamordner Ihres Mailpostfachs. Haben Sie also bitte noch etwas Geduld. Danke

 

jtemplate.ru - free extensions Joomla

Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS

EDITORIAL 2/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten ...“ (J. W. v. Goethe)

Genau das war sinngemäß das Ziel des 38. Internationalen Veterinärkongresses in Bad Staffelstein.

700 Teilnehmer aus dem deutschen Sprachraum konnten sich anhand von 26 Fachreferaten aus Wissenschaft und Verwaltungspraxis informieren, diese hinterfragen und diskutieren.

Die Schwerpunkte aus Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und der Lebensmittelhygiene waren zum Teil mit Brisanz geladen.............

Weiter lesen >>>

 

Nachdem am 1.1.2011 die aktuelle BVD-Verordnung in Kraft getreten ist, macht die Sanierung der Rinderbestände ersichtlich Fortschritte. Dennoch machen Amtstierärzte in NRW geltend, dass durch mangelnde Konsequenz im Vorgehen persistent infizierte Rinder (PI-Tiere) weitere Infektionen setzen und das Auftreten neuer PI-Tiere provozieren können. NRW hat deshalb die Veterinärbehörden mit Erlass angewiesen, dafür zu sorgen, dass Landwirte die von ihnen entnommenen Ohrstanzproben wöchentlich, spätestens aber nach drei Wochen zur Untersuchung einsenden. Das gilt besonders, wenn in den Betrieben in der Vergangenheit bereits virämische Tiere entdeckt wurden. Ferner sollen aufgefundene Virämiker unverzüglich und möglichst unter Verzicht auf die rechtlich mögliche Nachuntersuchung getötet werden, da diese im Regelfall das Ergebnis bestätigt und somit wertvolle Zeit verloren ginge, wenn bis zur Merzung eines solchen Tieres das Zweitergebnis abgewartet würde. Wegen der auch von

vorübergehend (transient) infizierten Rindern ausgehenden Gefahr für andere Tiere dürfen bei Feststellung eines PI-Tieres Rinder aus dem Bestand nur zum Schlachten verbracht werden. Bis zum 160. Tag tragende Rinder dürfen den Bestand erst nach der Abkalbung verlassen, damit mögliche PI-Tiere nicht in anderen Beständen geboren werden. Diese Regel gilt nicht, wenn nachweislich sicherer Impfschutz besteht. Die Veterinärämter sind angehalten, die epidemiologischen Ermittlungen zu verstärken. Um der Gefahr der Verbreitung von BVD-Viren über Viehmärkte oder -auktionen durch den Auftrieb transient infizierter Rinder zu begegnen, wird hierfür jetzt eine Gesundheitsbescheinigung gefordert, dass die Rinder aus einem Bestand stammen, in dem sich seit mindestens 30 Tagen vor dem Verbringen kein PI-Tier befunden hat oder alternativ das zu verbringende Rind unter wirksamem Impfschutz (HI-Tier-Eintrag) steht.

Mitglieder können nach erfolgter Anmeldung den Beitrag kommentieren.

Joomla templates by a4joomla