Sehr gehrte TeilnehmerInnen des 38. Bbt-Kongress 2019 und des Anschlussseminares,
die Präsentationen des Kongresses, soweit sie zur Verfügung stehen, sind eingestellt. W
ir bemühen uns, Ihnen so schnell als möglich auch die Präsentationen zum Anschlussseminar zur Verfügung zustellen. Sofern Sie noch keinen Zugang zu unserer Homepage besitzen, werden Ihnen in den nächsten Wochen die Zugangsdaten per Email zugesandt. Bitte achten Sie auf Eingänge in Ihrem Spamordner Ihres Mailpostfachs. Haben Sie also bitte noch etwas Geduld. Danke

 

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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS

EDITORIAL 2/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten ...“ (J. W. v. Goethe)

Genau das war sinngemäß das Ziel des 38. Internationalen Veterinärkongresses in Bad Staffelstein.

700 Teilnehmer aus dem deutschen Sprachraum konnten sich anhand von 26 Fachreferaten aus Wissenschaft und Verwaltungspraxis informieren, diese hinterfragen und diskutieren.

Die Schwerpunkte aus Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und der Lebensmittelhygiene waren zum Teil mit Brisanz geladen.............

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Die Kennzeichnungspflichten für Equiden wurden dem Stand der Wissenschaft und dem Gebot des Tierschutzes entsprechend in Rechtsvorschriften umgesetzt. Daraus resultiert unter dem Aspekt der Lebensmittelsicherheit, dass in jedem Schlachttierkörper der subkutan im Halsbereich implantierte Mikrochip / Transponder sicher entfernt wird.
Gemäß Verordnung (EG) Nr. 853/2004 haben die Lebensmittelunternehmer sicherzustellen, dass ihrer Verantwortung unterfallende Erzeugnisse tierischen Ursprungs keine physikalischen Gefahrenquellen, wie Fremdkörper, enthalten.

Insoweit haben sie dafür Sorge zu tragen, dass in Schlachtkörpern geschlachteter Pferde enthaltene Mikrochips/Transponder vor der amtlichen Fleischuntersuchung zuverlässig entfernt werden. Um dies zu gewährleisten, haben sie entsprechende HACCP-gestützte Verfahren zu implementieren und anzuwenden.
Die zuständigen Behörden, hier die amtlichen Tierärzte und amtlichen Fachassistenten, haben ihrerseits im Rahmen der Schlachttier- und Fleischuntersuchung sowie im Rahmen der Fleischhygieneüberwachung zu überprüfen, ob die Lebensmittelunternehmer dieser
Verantwortung nachkommen. Auf die Verordnung (EG) Nr. 504/2008 wird verwiesen.

Die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (LAV), Arbeitsgruppe Fleisch- und Geflügelfleischhygiene und fachspezifische Fragen von Lebensmitteln tierischer Herkunft (AFFL) hat in ihrer 21. Sitzung im Mai 2013 diese Rechtsauslegung bestätigt und einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Kommentare  

#1 Anja Dörrzapf 2013-08-12 15:00
Sehr geehrter Herr Pintscher,

die VO 504/2008 spricht in Art. 11 Abs. 2 Satz 1 von "parenteraler" Implantation des Transponders.
Empfohlen wird eine tiefe Implantation entweder in das Nackenband/Kamm fett oder in die Halsmuskulatur (also i.m.). Nur so ist eine Ortsstabilität des Transponders am ehesten gewährleistet.
Bei Impantation in die Halsmuskulatur besteht jedoch die Gefahr, dass der Transponder in die Lebensmittelket te gelangen könnte - falls er nicht wie vorgegeben mittels Lesegerät lokalisiert und entfernt wird.

Der Transponder darf aber auf keinen Fall subcutan implantiert werden, da die Ortsstabilität dann nicht gewährleistet ist!

Mit freundlichen Grüßen
Anja Dörrzapf

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