Aktuelle Informationen:

  • Schreiben des Präsidenten des BbT zur Coronakrise und zur Durchführung von Veterinärpraktika in den Ämtern vom 05. April 2020 Link >>>
  • Absage des BbT-Kongresses und Anschlussseminars 2020 in Folge der Coronakrise vom 12. März 2020 Link >>>
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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS 2/2020

Liebe Leserinnen und Leser,

wird nach der Viruskrise die Rückkehr zum „Status quo ante“ wieder möglich sein?
Robert Merle (franz. Schriftsteller, 1908 – 2004) wirft in seiner in eine Viruspandemie eingebettete Romanhandlung „Die geschützten Männer“ die gleiche Frage auf! In dem 1974 erschienenem Buch geht es um ein Virus, das ausschließlich Männer befällt, um die Suche nach einem Impfstoff, um die Rivalität zwischen Patriachat und Matriarchat, die Rückkehr zur Demokratie nach dem Ausnahmezustand und interessante Gedankenspiele um Macht und Einfluss.

Heute stellen sich zudem die Fragen zum Urbanisierungsdrang, zu uneingeschränkten Individualreisen, zur Vielzahl von Dienstreisen, zur Globalisierung der Produktion und des Handels, zu der Kommerzialisierung der medizinischen Versorgung..........

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Veröffentlichungsportale nach § 40 LFGB (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch):
 
Die Diskussion über Transparenz wird inzwischen in vielen Fachbereichen und gesellschaftlichen Ebenen geführt. Transparenzinitiativen im gesundheitlichen Verbraucherschutz erfahren im hohen Maße öffentliches Interesse.

Eine einheitliche und klar strukturierte Veröffentlichungsform der Behörden existiert bisher in Deutschland nur teilweise. Verbraucher

können Informationen aus verschiedenen Internetportalen abrufen. Nachfolgend sind die internetbasierten
Informationsquellen aufgeführt:

1. Öffentlichen Warnungen und Informationen, die den gesundheitlichen Verbraucherschutz betreffen, gehören zu den wichtigsten Informationen. Auf Grundlage des § 40 Abs. 1 LFGB wird der Verbraucher über Gesundheitsgefahren informiert, die durch Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände verursacht werden. Die Bundesländer oder das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) publizieren gemeinsam diese öffentlichen Informationen auf der Internetseite www.lebensmittelwarnung.de.

2. Mit Einführung des § 40 Abs. 1a LFGB sind seit 01.09.2012 Behörden verpflichtet, die Öffentlichkeit unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittel und Namensnennung des Verantwortlichen zu informieren, wenn festgelegte Grenzwerte, Höchstgehalte oder Höchstmengen überschritten wurden oder, wenn gegen sonstige verbraucherschutzrelevante Vorschriften im Lebensmittel- und Futtermittelrecht in nicht nur unerheblichem Ausmaß oder wiederholt verstoßen worden ist und bei ein Bußgeld von mindestens 350 € zu erwarten ist.

Informationen dieser Art werden bislang auf unterschiedlich strukturierten Internetseiten der Bundesländer oder auch der Kreisverwaltungsbehörden veröffentlicht. Eine Zusammenstellung der Länderportale wurde vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure erarbeitet und ist verfügbar über www.lebensmittelkontrolle.de/aktuelles/verbraucherinformation-s-40-abs-1a-lfgb Die Autoren halten dieses Portal aktuell.

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