Ankündigung des 39. Veterinärkongresses und des Anschlussseminars 2022 sowie ​Anmeldung zu den AHL-Seminaren des BbT

Stellenausschreibungen

Umfrage der BTK zur Situation in der Schlachttier- und Fleischuntersuchung

Leitlinie zum Schlachthofpraktikum nach § 55 Abs. 2 und 3 TAPPV

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS 3/2021

Liebe Leserinnen und Leser,

„Wir wollen mehr Demokratie wagen.“
sagte Willy Brandt (*1913-1992) als Bundeskanzler in seiner 1. Regierungserklärung.
Heute wünschte man sich zudem, dass Demokratie mit mehr Vernunft und Respekt geschähe. Fehlt sie doch oft, die Mehrheit für Vernünftiges und Durchdachtes. Lobbyismus und Profilsucht prägen häufig die Wahrnehmung von Parteien, Regierungen und Parlamenten.
Bald stehen Bundestags- und verschiedene Landtagswahlen an. Ein Wettstreit um Mehrheiten und damit um Positionen der Macht ist zu beobachten. Da könnte man gleich mit einem Zitat von Hans-Jochen Vogel (1926-2020) „Macht muss dienen!“ fortfahren…
Hier drängt sich die Frage auf: Wem? Den Menschen, der Umwelt, den Tieren…?!

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Veröffentlichungsportale nach § 40 LFGB (Lebensmittel-, Bedarfsgegenstände- und Futtermittelgesetzbuch):
 
Die Diskussion über Transparenz wird inzwischen in vielen Fachbereichen und gesellschaftlichen Ebenen geführt. Transparenzinitiativen im gesundheitlichen Verbraucherschutz erfahren im hohen Maße öffentliches Interesse.

Eine einheitliche und klar strukturierte Veröffentlichungsform der Behörden existiert bisher in Deutschland nur teilweise. Verbraucher

können Informationen aus verschiedenen Internetportalen abrufen. Nachfolgend sind die internetbasierten
Informationsquellen aufgeführt:

1. Öffentlichen Warnungen und Informationen, die den gesundheitlichen Verbraucherschutz betreffen, gehören zu den wichtigsten Informationen. Auf Grundlage des § 40 Abs. 1 LFGB wird der Verbraucher über Gesundheitsgefahren informiert, die durch Lebensmittel, Futtermittel, kosmetische Mittel und Bedarfsgegenstände verursacht werden. Die Bundesländer oder das BVL (Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) publizieren gemeinsam diese öffentlichen Informationen auf der Internetseite www.lebensmittelwarnung.de.

2. Mit Einführung des § 40 Abs. 1a LFGB sind seit 01.09.2012 Behörden verpflichtet, die Öffentlichkeit unter Nennung der Bezeichnung des Lebensmittel und Namensnennung des Verantwortlichen zu informieren, wenn festgelegte Grenzwerte, Höchstgehalte oder Höchstmengen überschritten wurden oder, wenn gegen sonstige verbraucherschutzrelevante Vorschriften im Lebensmittel- und Futtermittelrecht in nicht nur unerheblichem Ausmaß oder wiederholt verstoßen worden ist und bei ein Bußgeld von mindestens 350 € zu erwarten ist.

Informationen dieser Art werden bislang auf unterschiedlich strukturierten Internetseiten der Bundesländer oder auch der Kreisverwaltungsbehörden veröffentlicht. Eine Zusammenstellung der Länderportale wurde vom Bundesverband der Lebensmittelkontrolleure erarbeitet und ist verfügbar über www.lebensmittelkontrolle.de/aktuelles/verbraucherinformation-s-40-abs-1a-lfgb Die Autoren halten dieses Portal aktuell.

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