Sehr gehrte TeilnehmerInnen des 38. Bbt-Kongress 2019 und des Anschlussseminares,
die Präsentationen des Kongresses, soweit sie zur Verfügung stehen, sind eingestellt. W
ir bemühen uns, Ihnen so schnell als möglich auch die Präsentationen zum Anschlussseminar zur Verfügung zustellen. Sofern Sie noch keinen Zugang zu unserer Homepage besitzen, werden Ihnen in den nächsten Wochen die Zugangsdaten per Email zugesandt. Bitte achten Sie auf Eingänge in Ihrem Spamordner Ihres Mailpostfachs. Haben Sie also bitte noch etwas Geduld. Danke

 

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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS

EDITORIAL 3/2019

Liebe Leserinnen und Leser,

„Mit vollen Händen und leeren Herzen – es ist eine sich selbst zerstörende Welt geworden.“

So skizziert Juli Zeh in ihrem viel beachteten Roman „Leere Herzen“ (2019) eine postdemokratische Gesellschaft.

Heute wird immer von guten gesellschaftlichen Bedingungen gesprochen: reiches Land, Wohlstand, Frieden, work life balance. Das ist alles richtig. Aber warum wird es nicht so empfunden ? Brennt das Feuer für die Demokratie durch Selbstverständlichkeit bzw. Gleichgültigkeit in einer seichten Wohlfühlatmosphäre nieder?

Woher kommt die Endzeitstimmung in weiten Teilen der Gesellschaft; ..............

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BMELV: Charta für Landwirtschaft und Verbraucherschutz – Einladung zum Mitreden

Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat  Anfang April 2011 einen Prozess zur Erarbeitung einer Charta für Landwirtschaft und Verbraucherschutz begonnen. Ziel ist es, die Handlungsfelder und Lösungswege für die zukünftige Land- und Ernährungswirtschaft zu beschreiben. Die zukunftsorientierte Ausrichtung gesetzlicher Regelungen (z.B. Tierschutz), Fördermaßnahmen (z.B. Bioenergie) und Zielvorgaben (z.B. Ressourcenschutz) soll dabei unter Einbeziehung der Vorstellungen der Verbraucherinnen und Verbraucher debattiert werden.

Begonnen wird die Debatte in vier Workshops und über das Internet. In folgenden Workshops sollen ausgewählte Themen und Handlungsfelder mit Vertretern breiter gesellschaftlicher Kreise diskutiert werden:
Workshop Umwelt am 15. März 2011

Bei der Anwendung von CO2 an Tieren geht es insbesondere um seine narkotisierende Wirkung. Die Anästhesie und die Bewusstlosigkeit unter CO2 sind auf eine ph-Absenkung des Liquor cerebrospinalis zurückzuführen (Literatur bei Mühlbauer: Untersuchungen zur Belastung bei der Kastration von Saugferkeln unter CO2-Narkose; Inaugural-Dissertation 2009). Gerade die Anwendung für die Kastration wirft die Frage nach der Spezifikation des Gases auf. Die Verwendung als Narkotikum stellt zweifellos eine Bestimmung des CO2 zur Beeinflussung der physiologischen Funktion des Zieltiers – hier des Saugferkels – dar. Mithin ist das Gas mit dieser Zweckbestimmung als Arzneimittel nach § 2, Abs. 1, Nr. 2 a des Arzneimittelgesetzes (AMG) einzustufen. Während im Humanbereich CO2 auch als Medizinprodukt klassifiziert werden kann, z. B. beim Einsatz in der Laparoskopie, ist in der Tiermedizin dieser Weg versperrt. Arzneimittel, die zur Anwendung am

Die 6. Verbraucherschutzministerkonferenz hat am 17.09.2010 in Potsdam einstimmig beschlossen, „ein bundesweit verbindliches Modell zur Transparentmachung von Ergebnissen der amtlichen Lebensmittelkontrollen mit einheitlichen Bewertungsmaßstäben“ einzuführen. Dabei sollen die betroffenen Wirtschaftszweige und die Verbraucherverbände einbezogen sowie die Aspekte Kostenneutralität und geringer Aufwand für die Überwachungsbehörden berücksichtigt werden.

Die Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz hat den Auftrag, diesen Beschluss zeitnah umzusetzen und hat vor weiteren Festlegungen den relevanten Verbänden der Wirtschaft und des Verbraucherschutzes Gelegenheit geben, ihre Position zu folgenden Fragestellungen mitzuteilen, darunter auch dem Bundesverband der beamteten Tierärzte e.V. (BBT).

Das Antwortscheiben des Präsidenten des BBT, Dr. Martin Hartmann, kann hier herunter geladen werden.

Seit geraumer Zeit wird in Behörden- und auch Landwirtschaftskreisen über die Möglichkeit der Anordnung eines landes- oder bundesweiten Stand Still , also des kompletten Stopps sämtlicher Tierbewegungen bei Ausbruch einer hochkontagiösen Tierseuche diskutiert.  In der Vergangenheit konnten nicht informierte Kreise einen Seuchenausbruch regelmäßig an den hektischen Aktivitäten des Viehhandels erkennen. Dass hiermit einer Verbreitung von Tierseuchen Vorschub geleistet wird oder zumindest werden kann, dürfte offensichtlich sein. In Rede steht ein Zeitraum von 72 Stunden, für den ein solches Stand Still gelten soll. Diese Zeitspanne soll genutzt werden, um alle nötigen Kriseninstrumente zu aktivieren und die üblichen Restriktionsgebiete rechtswirksam einzurichten. In den Niederlanden wird das Stand Still bereits länger praktiziert und kam u.a. bei der MKS-Krise in 2001 zum Tragen. Natürlich geht es bei der Bekämpfung bedrohlicher, ggf. flächenhaft auftretender Tierseuchen vorrangig um die Tilgung der Seuche, aber fast ebenso wichtig ist das Signal für die Mitgliedstaaten der EU und die Kommission, dass alles – und zwar wirklich alles – Erdenkliche getan wird, um eine Ausbreitung und damit eine Gefährdung von Nachbarstaaten zu verhindern. In Zeiten der Globalisierung finden Seuchenausbrüche und ihre Bekämpfung praktisch rund um den Erdball Beachtung und fordern – mehr oder weniger – auch hier bei Handelspartnern Reaktionen heraus.

Das aktuelle Dioxin-Geschehen bei Futtermitteln in Deutschland hat inzwischen in einigen Drittstaaten zu Auswirkungen auf die Ausfuhr von Tieren und tierischen Erzeugnissen geführt. Bisher sind Reaktionen aus folgenden Drittländern bekannt (Stand: 14. Januar 2011).

Der BbT setzt sich für eine risikoorientierte Futtermittelüberwachung ein und hat deshalb in seiner letzten Pressemitteilung die Ausweitung des Geltungsbereichs der AVV Rahmenüberwachung auf diesen Sektor und die Fokussierung der Kontrollaktivitäten auf den Wechsel der Zweckbestimmung von der Chemikalie zum Futtermittel, ggf. sogar mit einer chargenbezogenen Freigabe gefordert. Das beigefügte Schreiben des BMELV zur Reaktion von Drittländern auf die Dioxin-Krise in Deutschland sollte Ansporn genug für eine sachgerechte Weiterentwicklung der Futtermittelüberwachung und der verpflichtenden Eigenkontrolle sein.

Liste der Maßnahmen von Drittländern

 

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Tierschutz / Cross-Compliance-Recht
Amputation von Schwänzen neugeborener Ferkel

Insbesondere in den nordwest-europäischen Veredelungsgebieten (D, DK, NL) werden bei jungen Ferkeln regelmäßig die Schwänze gekürzt. Dieser Eingriff wird in den Ferkelerzeugerbetrieben in den ersten Lebenstagen vorgenommen; eine Betäubung ist laut Tierschutzgesetz dazu nicht erforderlich.
Unter den gegebenen Rahmenbedingungen insbesondere in Intensiv­haltungen wird diese Maßnahme in Ferkelerzeugerbetrieben vor­genommen, weil es sonst in den Mastbetrieben später gehäuft zu Kan­nibalismus mit aufsteigenden Infektionen des Rückenmarkkanals kommen kann. Schätzungen gehen davon aus, dass unter Mastbedin­gungen etwa 5 % der Schweine aggressiv reagieren. So ist es unter den derzeitigen Gegebenheiten in der Intensivtierhaltung nicht möglich, Schweine mit ungekürzten Schwänzen zu mästen. Angebissene Schwänze führen jedoch stets zu erheblichen Entzündungen mit großen Schmerzen für das betroffene Tier.

Rinderhalter aufgepasst: BVDV-Verordnung tritt am 1.1.2011 in Kraft
(Pressemeldung MKULNV-NRW)
Was ist zu beachten?

Die Verordnung zum Schutz der Rinder vor einer Infektion mit dem Bovinen Virusdiarrhoe-Virus (BVDV-Verordnung) war schon häufiger Thema in der landwirtschaftlichen Fachpresse. Aber nun wird es ernst: Die Verordnung tritt zum 1.1.2011 in Kraft.
Ziel der Verordnung ist es, dauerhaft mit dem BVD-Virus infizierte Rinder (persistente Virämiker) zu erkennen und auszumerzen, um eine Neuinfektion besonders tragender Rinder zu verhindern und die damit verbundenen Schäden zu vermeiden.

Warum muss auf BVDV untersucht werden?

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