Sehr gehrte TeilnehmerInnen des 38. Bbt-Kongress 2019 und des Anschlussseminares,
die Präsentationen des Kongresses, soweit sie zur Verfügung stehen, sind eingestellt. W
ir bemühen uns, Ihnen so schnell als möglich auch die Präsentationen zum Anschlussseminar zur Verfügung zustellen. Sofern Sie noch keinen Zugang zu unserer Homepage besitzen, werden Ihnen in den nächsten Wochen die Zugangsdaten per Email zugesandt. Bitte achten Sie auf Eingänge in Ihrem Spamordner Ihres Mailpostfachs. Haben Sie also bitte noch etwas Geduld. Danke

 

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Amtstierärztlicher Dienst und Lebensmittelkontrolle - EDITORIALS

EDITORIAL 2/2019

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

„Mit Worten lässt sich trefflich streiten, mit Worten ein System bereiten ...“ (J. W. v. Goethe)

Genau das war sinngemäß das Ziel des 38. Internationalen Veterinärkongresses in Bad Staffelstein.

700 Teilnehmer aus dem deutschen Sprachraum konnten sich anhand von 26 Fachreferaten aus Wissenschaft und Verwaltungspraxis informieren, diese hinterfragen und diskutieren.

Die Schwerpunkte aus Tierseuchenbekämpfung, Tierschutz und der Lebensmittelhygiene waren zum Teil mit Brisanz geladen.............

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Am 4. Mai d. J. hatte der BbT die Referate 332 und 333 des BMELV, das FLI, den Arbeitsstab und die Tierseuchenreferenten der Länder zu einer Konferenz nach Bonn eingeladen, um vorrangig Wege zur Einrichtung von "Stand-Still-Zonen" zu diskutieren. Ein weiteres Thema war die Verbesserung der Tierseuchen-Frühwarnung in Deutschland. Von den Bbt-Vertretern - Präsident Hartmannn und Vizepräsident Piontkowski - wurde dazu auf Länder wie die Niederlande und die USA verwiesen, in denen durch spezielle eigene Dienste (www.aphis.usda.gov/emergency_response) weltweit kontinuierlich Ausbrüche von Tierseuchen registriert und hinsichtlich ihrer Bedeutung für eine potenzielle Gefährdung des eigenen Landes analysiert werden. Nach Auffassung des BbT stände es Deutschland gut an, hier ein vergleichbares System zu etablieren.

Am 4. Mai 2011 hat der BbT in Bonn eine Konferenz zum Tierseuchenkrisenmanagement ausgerichtet und dazu das BMELV, das FLI und die obersten Landesveterinärbehörden eingeladen. Zentrales Thema war die Einrichtung eines "Stand still" bei Ausbruch hochkontagiöser Seuchen unabhängig von den herkömmlichen Restriktionsgebieten. Die teilnehmenden Vertreter aus den Landesministerien kamen überein, das Thema von einer hierfür eigens zu gründenden Projektgruppe der AGTT weiter bearbeiten zu lassen und den nötigen Beschluss im Umlaufverfahren herbeizuführen. Dieser liegt nunmehr vor. Die Projektgruppe heißt „Stand Still, Einrichtung, Verkündung und Management“. Die Federführung hat Nordrhein-Westfalen. Beteiligt sind die Bundesländer Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz. Ferner hat Thüringen seine Mitwirkung zugesagt, ebenso wie das Referat 333 des BMELV und der Arbeitsstab. Die Projektgruppe hat den Auftrag, ein Konzept zur Einrichtung und zur Koordinierung einer überregional verhängten Stand-Still-Anordnung, am Beispiel eines MKS Ausbruchs, zu erarbeiten.

 

Transparenzinitiative  der  Bundesländer zur Entwicklung eines bundeseinheitlichen Modells zur Veröffentlichung der Ergebnisse amtlicher Betriebskontrollen der Lebensmittel-überwachung

Seit 2010 gibt es auf verschiedensten Ebenen verstärkt Initiativen, Ergebnisse amtlicher Kontrollen öffentlich zu machen. Die konkretesten Modelle wurden dabei wohl mit der Transparenzinitiative der Bundesländer erarbeitet. Auf der Grundlage eines Beschlusses der Verbraucherschutzministerkonferenz (VSMK) vom Herbst 2010 wurde von der Länderarbeitsgemeinschaft Verbraucherschutz (LAV) unter Federführung von Nordrhein-Westfalen ein Vorschlag für ein nationales Transparenzsystem erarbeitet.
Zuvor wurden über Leitfragen Verbände und Institutionen angehört.
Der BbT begleitet diesen Prozess von Beginn an aktiv, aber nicht unkritisch.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

leider ist die EU-weite Regelung zur Kennzeichnung von betäubungslos geschlachtetem Fleisch gescheitert. Vertreter des Parlaments und des Rates haben es in einem Gespräch vorgezogen, die Thematik im Rahmen der neuen Tierschutz-Strategie der EU-KOM zu diskutieren - vermutlich eine Hinhaltetaktik, die ins Leere führt. Man kann nur versuchen immer wieder darauf zu pochen, dass es wichtig ist.

Fleisch von betäubungslos geschlachteten Tieren wird zukünftig nicht gekennzeichnet werden. Ein Versuch des ENVI (Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am 30. März 2011 wurden nachfolgende Vorträge zu tierschutzrelevanten Themen vor Mitgliedern der Tierärztekammer Westfalen-Lippe gehalten. Die Referenten haben es uns ermöglicht, die Vorträge Ihnen zugänglich zu machen. Sie können die Präsentationen hier herunter laden.

Praktische Umsetzung der tierschutzrechtlichen Vorgaben im Problemfeld des "Schwanzkupieren bei Ferkeln" von Dr. Friedhelm Jäger, Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen

Zootechnische Maßnahmen bei Nutztieren - Kannibalismus/Schwanzbeißen bei Mastschweinen - Einflüsse der Umgebung von Ulrich Averberg, Produktionstechnischer Berater für die Schweinemast, LWK-NRW, Münster

Einflussmöglichkeiten der Fütterung auf Aggressionsverhalten bei Mastschweinen von Dr. Gerhard Stalljohann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Münster

Wir bedanken uns bei den Referenten und der Tierärztekammer Westfalen-Lippe

Seit der Einführung der Schlachttier- und Fleischuntersuchung Anfang des 20. Jahrhunderts hat sich die Gesundheit in den Tierbeständen stark verändert. Klassische Zoonosen, die durch klinische und/oder pathologisch-anatomische Untersuchungen erkannt werden können, spielen kaum mehr eine Rolle. Heute bedeutsame Zoonosen, wie z.B. die durch Salmonellen, Campylobacter, Toxoplasmen und Yersinien verursachten, verlaufen beim Schwein i.d.R. subklinisch und zeigen keine Veränderungen an Tierkörpern und Organen.

17. – 18. Mai 2011 in Bad Staffelstein, Kurhotel
Zusammenfassung


Erfahrungen aus den FVO-Inspektionen in Europa  (Terence Cassidy, DG SANCO, FVO, Grange, Irland)

Die Bedeutung Deutschlands als Land mit einer Vielzahl von Tiertransporten u. a. Exportland für Rinder und Transitland für Kälbertransporte aus 201105_Tierschutzseminar-Referenten-1.pngOsteuropa wird hervorgehoben. Positiv werden das Handbuch und die Kontrollpläne für die Überwachung erwähnt. Auch das Verfahren zum Zulassungsnachweis mit technischer Überprüfung durch die DEKRA (technisches Gutachten) wird hervorgehoben. Mr. Cassidy macht darauf aufmerksam, dass nach 5 Jahren die Verlängerungsprüfungen zur Zulassung der Transportunternehmen anstehen. Derzeit sei kein tiergerechtes Tränkesystem für Kälber verfügbar.
Die Kontrollen von Tiertransportfahrzeugen auf der Straße werden in Deutschland  zusammen mit der Polizei oder dem Bundesamt für Güterverkehr durchgeführt. In der Diskussion stehe hier die Kopffreiheit bei Mehrdecktransporten. Gegenüber einigen anderen EU – Ländern muss in Deutschland bei Transportfahrzeugen nach

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